Curso de alemán para principiantes con audio/Lección 067

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3000 - 3009[editar]

3000

Modalpartikel (Teil 3)
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wichtige Modalpartikel
doch aber ja
denn wohl etwa
nur halt eben
schon mal eh
auch gar bloß
einfach vielleicht eigentlich

3001

Modalpartikel
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Modalpartikel sind Elemente aus der gesprochenen Sprache, die eine bestimmte Einstellung des Sprechers signalisieren.
Modalpartikel haben sehr oft keine eindeutige logische Bedeutung.
❁ Es gibt keine genaue Dosierung, so wie beim Würzen in der Küche. Mal mehr, mal weniger Modalpartikel, Hauptsache man lässt sie nicht ganz weg, wenn man Deutsch spricht.
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❁ Achten Sie auf die Modalpartikel Ihrer deutschen Gesprächspartner und imitieren Sie diese!
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❁ Die folgenden Modalpartikel haben Homophone [gleich klingende Wörter] in anderen Wortarten: aber; auch; bloß; denn; doch; eben; eigentlich; etwa; halt; ja; mal; nur; schon; vielleicht; wohl.

3002

Homophone: arm - Arm; das - dass; fiel - viel ; hält - Held; Häute - heute
---
Synonyme: Tempo - Geschwindigkeit; Hersteller - Produzent; beschädigt - kaputt
Antonyme: schnell - langsam; groß - klein
Homonyme:
Bank (Sitzbank), die Bank (Geldinstitut);
das Schloss (Türschloss), das Schloss (Bauwerk);
die Steuer (Abgabe an den Staat), das Steuer (Lenkvorrichtung);
der Hahn (Wasserhahn), der Hahn (männliches Huhn)
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Homographe:
sie rasten (ruhen) - sie rasten (fuhren schnell);
Konstanz: [ˈkɔnʃtants] – Stadt am Bodensee [kɔnˈstants] ODER (die) – Beständigkeit
Hochzeit: [ˈhɔxʦaɪ̯t] – Eheschließung ./. [ˈhoːxʦaeɪ̯] – Höhepunkt, Blüte innerhalb eines Zeitabschnittes

3003

Gewürze (Teil 1)
Salz Pfeffer Zucker
Paprika Chilli Currypulver
Muskatnuss Kümmel Cayennepfeffer
Lorbeer Majoran Basilikum
Thymian Ingwer Sojasouce
Beifuß Gewürznelke Zimt
Gewürze (Teil 2)
Dill Kapern Petersilie
Senf Zwiebel Knoblauch
Anis Wasabi Meerrettich
Essig Sellerie Brunnenkresse
Oregano Estragon Rosmarin
Koriander Bohnenkraut Safran

3004

eben
---
1.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ im engeren Sinne: waagerecht; ohne größere Erhebungen oder Senkungen; ohne größere Höhenunterschiede; ohne Berge und Täler
  • Die Insel ist völlig eben, sie hat keine Erhebung.
  • Die ebene Landschaft erstreckt sich bis zum Horizont.
  • Die Gegend um Amsterdam ist völlig eben.
  • Ein Zelt stellt man am besten dort auf, wo der Boden eben ist.
  • Die Gegend um Plattling ist völlig eben. - ❁ eben - Synonym: topfeben
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2.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ im weiteren Sinne (nicht notwendig waagerecht): so beschaffen, dass die gerade Kante eines Lineals überall anliegt
  • die Ebene
  • die schiefe Ebene
  • Eine schiefe Ebene ist eben, aber nach Definition nicht waagerecht.
  • Die Wohnung liegt zu ebener Erde.
eben ❁ sinnverwandte Wörter (Synonyme): flach, glatt, plan, platt
eben ❁ Gegenwörter: uneben, rau
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2a.) metaphorische Bedeutung: eben ❁ metaphorische Bedeutungin Komposita: gleich hoch, von gleichem Rang
  • Sie waren einander ebenbürtig.
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2b.) wörtliche Bedeutung: ebenerdig ❁ ohne Stufen oder Rampen zu erreichen; auf dem gleichen Niveau wie die Umgebung - ❁ Synonym: Erdgeschoss/Parterre, parterre, zu ebener Erde
  • Ich wohne ebenerdig. Ein Bungalow hat nur ein Stockwerk.
  • Alle Zimmer sind ebenerdig zu erreichen.

3005

3.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ in diesem Moment, gerade jetzt
eben - ❁ Synonym: soeben; jetzt
  • Eben beginnt es zu regnen.
  • Das Flugzeug ist soeben gelandet. - Das Flugzeug ist eben gelandet.
  • Was war das eben ?
  • Eben fängt im Fernsehen der französische Spielfilm an.
  • Eben beginnt es zu regnen.
---
4.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ vor einer Sekunde; vor einer Minute; kurz zuvor; gerade; gerade eben
eben - ❁ Synonym: gerade; soeben
  • Ich weiß nicht, wo Maria ist. Eben war sie noch da.
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5.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ ein kurzer Augenblick; für einen kurzen Augenblick (meist mit vor- oder nachgestelltem „mal“); in nächster Zukunft
  • Kannst Du eben mal Peter anrufen?
  • Kannst Du eben Peter anrufen?
  • Ich geh eben mal zum Bäcker.
eben ❁ sinnverwandte Wörter (Synonyme): schnell; rasch
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5a.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ Nachzeitigkeit; in einem Augenblick = in 1 Minute
  • Ich gehe eben schnell hinunter und sehe nach, wer da ist.

3006

6.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ betont oder verstärkt die Aussage
  • Eben deshalb musst du es tun.
  • Peter ist eben kein guter Tänzer.
eben - ❁ Synonym: genau; einfach; gerade; wirklich; tatsächlich; halt
  • Eben darum!
  • Eben so habe ich es gemeint.
  • Du hättest eben aufpassen müssen!
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7.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ abschwächend: knapp; gerade noch ausreichend
  • Er kommt so eben mit seinem Geld aus.
  • Er hat eben so die Fahrprüfung geschafft.
  • Er hat eben so die Prüfung bestanden.
eben - ❁ Synonym: gerade noch

3006a

8.) wörtliche Bedeutung: ebennur mit der Verneinung, „nicht eben“: „alles andere als“ („eben nicht“ = „nicht gerade“)
  • Du warst nicht eben freundlich zu mir.
  • Nun sieht die Zukunft nicht eben rosiger aus.
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9.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ - Zustimmung zu dem Gesagten; Genau! Genau so ist das!
  • Ich glaube er bekommt seine Informationen von ganz oben und weiß deshalb alles vorher. - Eben!
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9a.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ - genau das ❁ Übereinstimmung (bei einer Argumentation). Eine Aussage mit eben deutet an, dass die darin enthaltene Behauptung genau übereinstimmt mit einer vom Sprecher schon früher vertretenen (wenn auch nicht unbedingt explizit genannten) Ansicht. ❁ eben - bekräftigt die Relevanz des angesprochenen Sachverhalts im argumentativen Kontext und weist diesen Sachverhalt als Stütze der eigenen Ansicht aus.
  • Eben dass er so aalglatt und unverfrohren ist und damit beim Chef durchkommt ärgert mich.
  • Röntgenstrahlen kann man nicht sehen, eben weil sie unsichtbar sind.
  • Lass mich doch mal ausreden! Immer unterbrichst du mich. Eben das habe ich gemeint, als ich vorhin gesagt habe, dass man mit dir nicht diskutieren kann.
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10.) wörtliche Bedeutung: eben ❁ - einfach mal so auf die Schnelle; eben = eben mal = eben mal so
  • Um Kosten in der Firma zu sparen werden eben mal 20 Mitarbeiter entlassen.

3007

Cayennepfeffer
Meerrettich
eben - Modalpartikel
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eben - Cayennepfeffer, Meerrettich
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1.) eben - ❁ eine Aussage, die einen offensichtlichen und unabänderlichen Sachverhalt beschreibt
eben - ❁ Synonym: „halt“ (Süddeutschland), „nun mal“
  • Peter ist eben kein guter Tänzer.
  • So ist das eben!
  • Gelernt ist eben gelernt.
  • Na dann kommen Sie eben erst wieder zur Arbeit, wenn der Arzt Sie gesund geschrieben hat.
  • Weiß der Mann denn nicht, dass die Liebe hinfällt, wo sie eben hinfällt?
  • Das ist eben passiert, und ich kann es nicht mehr ändern.
  • Das ist halt passiert, und ich kann es nicht mehr ändern.
  • Der eine mag Waldmeister, der andere nicht. Es ist eben Geschmacksache.
  • Das können wir nicht machen. Das ist halt eine Geldfrage.
  • Wenn das nicht garantiert ist, dann kann das Projekt eben nicht laufen.
  • Wenn mein Sohn Spaß daran hat mit Puppen zu spielen, dann soll er eben mit Puppen spielen.

3008

1a.) eben - ❁ Resignation. Einsicht in das Unabänderliche. Kompromiss oder Zugeständniss des Sprechers.
  • Wenn Sie Fieber haben, dann gehen Sie eben nach Hause und legen sich hin.
  • Wenn Sie Fieber haben, dann gehen Sie halt nach Hause und legen sich hin.
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1b.) eben - ❁ - allgemein gültiges Weltwissen
  • Arbeit ist eben Arbeit und manchmal auch anstrengend und zeitraubend.
  • Arbeit ist halt Arbeit und manchmal auch anstrengend und zeitraubend.
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1c.) eben - ❁ der Sachverhalt ist unabänderlich; der Sprecher, der Zuhörer und die Welt muss es einfach so akzeptieren. Resignation - besonders bei negativem Kontext.
  • Ja, es ist eigentlich erstaunlich, dass du als Mädchen Karl-May-Bücher liest, da es doch Indianergeschichten sind? - Ich interessiere mich eben dafür. (Ich interessiere mich halt dafür.)

3009

1d.) eben - ❁ der Satz wird dadurch kategorisch, zum Axiom. Ein unabänderlicher Sachverhalt. Die Aussage wird durch „eben“ immunisiert und unangreifbar. Mit „eben“ werden zusätzliche kritische Fragen des Hörers blockiert.
  • Es ist eben wichtig auch Fremdsprachen zu lernen.
  • Die Fettecke war ein Kunstwerk des deutschen Künstlers Joseph Beuys. Der Hausmeister der Kunstakademie Düsseldorf entfernte 1986 das Fett. Er hatte das Kunstwerk von Beuys nicht als solches erkannt und zerstört - 5 kg Butter in einer Ecke. Es kam zu einem Prozess. Das Land Nordrhein-Westfalen zahlte an ihn in einem Vergleich in zweiter Instanz 40.000 DM Schadensersatz. - Kunst ist eben Kunst. (siehe auch: Objet trouvé)
1e.) eben - ❁ zeigt die einzige mögliche Lösung; das einzig mögliche Ergebnis. In diesem Moment gibt es keine andere bessere Lösung.
  • Nachdem er sich beim Fußball das Knie kaputt gemacht hat, hat ich damit aufgehört und eben eine andere Sportart gewählt. Jetzt macht er Bogenschießen.
  • Das französische Volk hungert, weil es kein Brot zu essen hat? Dann sollen sie eben Kuchen essen. (Marie Antoinette; 1789) („Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie Brioche [Gebäck] essen.“)

3010 - 3019[editar]

3010

2.) eben - ❁ Der Modalpartikel „eben“ drückt eine unter Umständen lästigen Konsequenz.
  • Dann musst du eben morgen wiederkommen.
  • Du kannst deine Freunde schon mitbringen. Wir haben eben kein Bier mehr.
  • Du kannst deine Freunde schon mitbringen. Wir haben halt kein Bier mehr.
  • Warum ich nichts gesagt habe zu dem Bankräuber? Ich habe eben Angst gehabt, Todesangst.
  • Das ist eine Routinekontrolle, der wir uns halt eben jedes Jahr unterziehen müssen.
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3.) eben - ❁ eben = „irgendwie“
  • Ich will noch arbeiten, solange es eben geht.
  • Ich bitte dich um genauere Informationen, sobald es eben geht.
  • Wir müssen das besprechen, damit wir eben nicht länger nach Rasenmäherprinzip vorgehen.

3011

eben - ❁ hat oft einen rechthaberischen Beigeschmack - ❁ eben = genua (wie ich vorhin schon gesagt habe)
eben - ❁ im kontroversen Gespräch: das ist ganz meine Meinung - eben = das sage ich doch auch schon die ganze Zeit = das will ich euch doch die ganze Zeit klar machen
eben - ❁ betont das Gefühl (die Emotion)
  • Das ist eben nicht das Problem. Das will ich euch die ganze zeit klar machen. Kapiert ihr das nicht?
eben - ❁ das war und ist meine Meinung
eben - ❁ ein Ratschlag in einer problematischen Situation
  • Dann entschuldigst du dich eben bei ihm. Is das so schwer?

3012

Setzen Sie das Modalpartikel „eben“ ein!
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  1. Wir müssen das debattieren, damit wir nicht länger nach Rasenmäherprinzip vorgehen.
  2. Ich bitte dich um genauere Informationen, sobald es geht.
  3. Ich will noch arbeiten, solange es geht.
  4. Na dann kommen Sie erst wieder zur Arbeit, wenn der Arzt Sie gesund geschrieben hat.
  5. Dann sollen sie Kuchen essen.
  6. Dann soll er mit Puppen spielen.
  7. Wenn das nicht garantiert ist, dann kann das Projekt nicht laufen.
  8. Es ist wichtig auch Fremdsprachen zu lernen.
  9. Kunst ist Kunst.
  10. Es ist Geschmacksache.
  11. Nun sieht seine Zukunft nicht rosiger aus.
  12. Röntgenstrahlen kann man nicht sehen, weil sie unsichtbar sind.
  13. Ich gehe schnell hinunter und sehe nach, wer da ist.
  14. Dann musst du morgen wiederkommen.
Lösung 3012
  1. Wir müssen das eben debattieren, damit wir nicht länger nach Rasenmäherprinzip vorgehen.
  2. Ich bitte dich um genauere Informationen, sobald es eben geht.
  3. Ich will eben noch arbeiten, solange es geht. (eben)
  4. Na dann kommen Sie eben erst wieder zur Arbeit, wenn der Arzt Sie gesund geschrieben hat.
  5. Dann sollen eben sie Kuchen essen.
  6. Dann soll er eben mit Puppen spielen.
  7. Wenn das nicht garantiert ist, dann kann das Projekt eben nicht laufen.
  8. Es ist eben wichtig auch Fremdsprachen zu lernen.
  9. Kunst ist eben Kunst.
  10. Es ist eben Geschmacksache.
  11. Nun sieht seine Zukunft eben nicht rosiger aus.
  12. Röntgenstrahlen kann man nicht eben sehen, weil sie unsichtbar sind.
  13. Ich gehe eben schnell hinunter und sehe nach, wer da ist.
  14. Dann musst du eben morgen wiederkommen.

3013

schon
1.) wörtliche Bedeutung: schon - ❁ zu einem früheren Zeitpunkt als erwartet; ein früherer Zeitpunkt; schon = früher
  • Er konnte schon mit 5 Jahren lesen.
  • Ich bin schon da.
  • Ist er schon wieder zurück.
  • Schon bestätigen die Wissenschaftler, dass die Knochenfunde über 11 Mill. Jahre alt sind.
  • Hast du das auch schon gemacht.
  • Bist du auch schon mal Fallschirm gesprungen.
  • Der Kulturraum des Bodensees wurde ja geprägt, wie wir schon gehört haben, vom Kloster Sankt Gallen und von der Reichenau.
  • Schon in der Jugend hatte ich die Gelegenheit bei meinem Vater in der Werkstatt mitzuarbeiten.
  • Mit drei Jahren schon hat er zu jedem „Herr“ und „Sie“ gesagt.
  • Er konnte schon mit drei Jahren lesen.
  • Die Produktion der Sommerkollektion fing schon im Herbst an.
  • Ich hatte mir dieses Buch schon vor längere Zeit gekauft.
  • Du willst nicht weiter studieren? Hast du denn schon irgendwelche Zukunftspläne?
  • Was hast du schon alles gelesen?
  • Welche Buchstaben hast du schon gelernt?
  • Ach, heute schon?

3014

1a.) wörtliche Bedeutung: schon - ❁ schon = schon mal ❁ schon - Drängen; mal - beiläufig und unauffällig; „schon“ und „mal“ widersprechen sich theoretisch; es ist aber sehr gebräuchlich
  • Harry, hol schon mal den Wagen! (Das ist ein viel zitierte Satz aus der Fernsehkrimiserie „Derrick“.) (schon mal = bevor ich komme.)
  • Morgen unterzeichne ich den großen Kaufvertrag. Stell schon mal den Schampus kalt. (Schampus = Champagner, Schaumwein, Sekt)
  • Geh schon mal vor, ich komme dann nach!
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2.) wörtliche Bedeutung: schon - ❁ mehr als erwartet; größer als erwartet; länger als erwartet; teurer als erwartet usw.
  • Es ist schon fünf nach zwölf. (Redewendung für: Es ist zu spät.) (Gegenteil: Es ist fünf vor zwölf. = Es ist höchste Eisenbahn. Das ist die letzte Möglichkeit bevor es zu spät ist.)
  • Wir haben schon 8 Klassenarbeiten geschrieben.

3015

Lorbeer
Essig
schon - Modalpartikel
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schon - Lorbeer, Essig
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1.) schon - ❁ verstärkendes Modalpartikel, das die Bedeutung von etwas oder jemandem herunterstuft, abtönt
  • Was kann die schon?
  • Was will der schon dagegen tun?
  • Was versteht deine kleine Schwester schon von Mathematik?
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2.) schon - ❁ Antwort, die Zustimmung ausdrückt, aber meist einen Einwand einleitet; ❁ schon = ja aber
  • Hast du das Geld vom Tisch genommen? — Schon, aber ich habe es nicht gestohlen. Ich musste mir dringend einen Akku für mein Handy kaufen und hatte gerade kein eigenes Geld dabei.
  • Bist du zufrieden mit dem neuen Rad? — Schon, nur mit der Bremse komme ich nicht zurecht.

3016

2a.) schon - ❁ Zustimmung; affirmativ; nach der Zustimmung erfolgt jedoch eine Einschränkung mit „aber“; „schon“ signalisiert eine Zustimmung mit Vorbehalt
  • Verdienst du nicht dein eigenes Geld? - Schon, aber es reicht nicht, meine Eltern müssen mich noch unterstützen. (schon = doch)
  • Ja, das passiert schon mal.
  • Das passiert schon mal, aber das ist nicht so wichtig.
  • Das passiert schon mal, aber das können wir ganz leicht wieder reparieren.
  • Das passiert schon mal, wenn mal zu viel Bier getrunken hat. Du kannst dir ja eine neue Hose anziehen.
  • Ist dir das auch schon mal passiert?
  • Das kann schon sein. Daran erinnere ich mich nicht mehr so genau, das liegt 21 Jahre zurück.
  • Das kann schon sein. = Vielleicht. Das ist möglich.
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2b.) schon - ❁ schon ..., aber ...
  • Übersichtlich ist es schon in der Wohnung, aber mir ist es zu kahl. Ich mag nicht diesen japanischen Einrichtungsstil.
  • Das passiert auch schon mal, aber Gott sei Dank nicht so häufig.
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2c.) schon - ❁ Zustimmung ohne nachfolgendes „aber“. Der Sprecher räumt ein [gibt zu], dass er über den dargestellten Sachverhalt ganz froh war.
  • Ich war schon ganz froh, dass der Prüfungstermin um eine Woche verschoben wurde. So hatte ich noch etwas mehr Zeit zum Lernen.
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2d.) schon - ❁ der betreffende Sachverhalt ist zwar unbestritten aber im größeren Kontext oder Argumentationsverlauf nicht so entscheidend.
  • Das stimmt schon, dass das Computerprogramm noch nicht fehlerfrei läuft, aber das sind nur noch einige kleine Problemchen, die sich schnell beheben lassen.
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2e.) schon - ❁ einschränkende Bestätigung
  • Ich wundere mich schon sehr, dass er noch dein Freund ist. Schließlich hat er dich doch bei der Polizei angezeigt.

3017

3.) schon - ❁ negiert die eigene Wichtigkeit an einer Sache.
  • Was kann ich da schon ausrichten?
  • Wer hat schon Zeit jeden Tag die Fenster zu putzen?
  • Peter wird das wahrscheinlich schon schaffen.
  • Das stimmt schon, aber ...
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3a.) schon - ❁ die Bedeutung von etwas oder jemandem wird abgeschwächt, heruntergestuft, abgetönt
  • Was kann die schon?
  • Was will der Chef schon dagegen tun? Er kann mich nicht entlassen, ich bin schwerbehindert.

3018

4.) schon - ❁ schon = ja
  • Kann man bei diesen Temperaturen noch Fahrrad fahren? - Man kann diesen Temperaturen schon Fahrrad fahren. (Man muss sich nur warm anziehen.)
  • Das kann ich schon für Sie einbauen, aber das kostet extra.
  • Kann man mit 7 Bällen jonglieren? - Das ist schon möglich, aber man muss sehr schnell sein und viel trainieren.
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4a.) schon - ❁ eine Reaktion auf den Gesprächspartner; eine Behauptung des Gesprächspartners wird vorausgesetzt
  • Hat es bei euch nicht auch ständig geregnet? - Schon, aber in den Museen, die wir hauptsächlich besucht haben, hat mich das nicht gestört.
  • Hast du nicht auch versprochen mir morgen zu helfen? - Schon, aber da wusste ich noch nicht, dass ich morgen arbeiten muss.
  • Kannst du mir 1.000 Euro borgen. - Schon, aber du musst mir das Geld bis zum Jahresende zurückzahlen, weil ich mir dann einen Gebrauchtwagen kaufen will.
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4b.) schon - ❁ doch; so ähnlich wie „ja“ aber als Antwort auf eine Negation
  • Wurden bei dem Anschlag von Luxor 1997 in Ägypten nicht 62 Touristen erschossen. - Schon, aber jetzt werden die Besucher von der Tourismuspolizei bewacht.
  • Gibt es noch eine Zukunft für unsere Jugend? - Schon, aber eine schlechte. (= Doch, aber eine schlechte.)

3019

5.) schon - ❁ Hoffnung, Meinung, Glaube, Erwartung, Erkenntnis
  • Er hat immer wieder weggesehen, immer wieder in der Hoffnung, dass es schon nicht so schlimm wird.
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5a.) schon - ❁ drückt die Zuversicht des Sprechers aus. Zuversicht des Sprechers als Reaktion auf den verherigen Zweifel oder die negative Einstellung des Gesprächspartners.
  • Igendwie kriegen wir die Hausfinanzierung schon hin. Ich borge mir erst mal etwas Geld von meiner Mutter und wir fangen an. Der Rest wird sich schon finden.
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5b.) schon - ❁ Antwort auf den Zweifel des Gesprächspartners; der Zweifel wurde explizit geäußert oder er wird nur vermutet
  • Ich mach das schon.
  • Du schaffst das schon.
  • Wir treffen uns in einer Stunde im Kaufhaus. Ich finde dich schon.
  • Oh Gott, wir werden alle sterben. - Ich werde uns da schon wieder rausholen. Nur ruhig Blut!
  • Jetzt stehen wir im Stau und kommen zu spät. - Ganz ruhig, wir haben noch etwas Zeit. Wir schaffen das schon noch rechtzeitig.
---
5c.) schon - ❁ Zuversicht
  • Wir sind fest davon überzeugt, dass das Problem schon sehr bald wieder Gegenstand von Verhandlungen sein wird.
  • Er dachte, dass sein Meistertitel ihn schon zu einer prominenten Person machen würde.

3019a

5d.) schon - ❁ Zuversicht des Sprechers; soll beruhigend wirken; beschwichtigt den Zuhörer weil dieser das Gegenteil befürchtet
  • Das wird schon wieder.
  • Das wird schon noch mit ihm. Er ist doch erst 5 Jahre alt, da kann er nachts auch mal noch ins Bett machen.
  • Das schaffen wir schon.
  • Das organisiere ich schon irgendwie.
---
5e.) schon - ❁ Zuversicht des Sprechers für die Zukunft; Sachverhalt mit Zukunftsbezug
  • Ich denke, dass ich ihn schon noch verstehe.
  • Ich denke, dass er das schon noch lernen wird.
---
5f.) schon - ❁ Annahme; annehmen
  • Er hat noch keine Idee für einen neuen Werbeslogan. Das macht aber nichts, weil ihm schon etwas einfallen wird. Ihm ist bisher immer etwas eingefallen.
  • Es wird doppelte und dreifache Kontrollen geben, so dass Fehler schon dadurch reduziert werden.
  • Man kann wohl sagen, dass Potsdam schon fast zu Berlin gehört. Man kommt ganz schnell mit der Berliner S-Bahn hin.

3020 - 3029[editar]

3020

6.) schon - ❁ Zweifel. Resignation - besonders bei negativem Kontext. Einsicht in das Unabänderliche. Kompromiss oder Zugeständniss des Sprechers. Der Sachverhalt ist unabänderlich; der Sprecher, der Zuhörer und die Welt muss es einfach so akzeptieren. ❁ Der Sprecher setzt eine negative Antwort auf seine Frage voraus (rhetorische Frage) ❁ schon = (eben)
  • Was kann ich schon dagegen machen?
  • Was kann ich schon damit gemeint haben?
  • Eine Jemenitin mit 16 Kindern, wie kann die schon emanzipiert sein? (= Auf keinen Fall kann sie emanzipiert sein. Keinesfalls kann sie emanzipiert sein.)
  • Was will du denn machen? - Na, was schon? (= Gar nichts. Ich weiß noch nicht. Rate mal. Ich könnte ihn beider Polizei anzeigen.)

3020a

7.) schon - ❁ modifiziert die Frage zu einer rhetorischen Frage
  • Was weißt DU schon vom Leben?
  • Was weißt du denn schon vom Leben? Du bist doch erst 16.
  • ABER: Was weißt du schon alles?
  • Was weißt du schon von Quantenphysik?
  • Was weiß ein Amerikaner schon von afrikanischen Sitten und Gebräuchen? Nichts weiß er.
  • Was hast du überhaupt schon gelesen von ihm?
---
7a.) schon - ❁ modifiziert die Frage und gibt gleichzeitig eine allgemeine negative Antwort
  • Wer weiß das schon ? (= Niemand weiß das.)
  • Was kann er schon machen? (= Nichts kann er machen.)
  • Wo können wir schon fragen? (= Nirgends können wir fragen. Nirgendwo können wir fragen.)
  • Wohin sollen wir schon gehen. (= Nirgendwohin könenn wir gehen.)
  • Wer kann schon bei Scheinwerferlicht träumen? (= Niemand kann bei Scheinwerferlicht träumen.)
  • Wo kann eine ältere Dame schon baden gehen. (= Nirgendwo kann eine ältere Dame baden gehen.)
  • Wann gibt ein Politiker schon zu einen Fehler gemacht zu haben? (= Niemals gibt ein Politiker zu einen Fehler gemacht zu haben.)
---
7b.) schon - ❁ sehr schlecht
  • Was hat die Regierung nicht schon alles versprochen.
  • Er empörte sich über die Nebenklägerin: „Wie die schon angezogen war. So ein tiefer Ausschnitt.“

3021

8.) schon - ❁ starke Erwartung des Sprechers; ungeduldig
  • Küss sie schon! (Na los!)
  • Frag ihn schon!
  • Erschieß ihn schon! Er hat deine Kinder getötet.
---
9.) schon - ❁ merkwürdig; sehr komisch
  • „Plättbrett“, wie das schon klingt. Schrecklich dieses Sächsisch. (Plättbrett = Bügelbrett; bügeln; plätten; Bügeleisen)
  • Sorry, aber ich find's einfach schlecht, wie das schon wieder gehandhabt wird.
  • Er wundert sich, wie das schon wieder passieren konnte.
---
10.) schon - ❁ Dringlichkeit einer Aufforderung
  • Verschwinden Sie schon von hier! Sie haben hier Hausverbot.
---
10a.) schon - ❁ Dringlichkeit; In Imperativsätzen wirkt „schon“ drängend und ungeduldig und verstärkt die Aufforderung. Die geforderte Aktion soll sofort erfolgen. ❁ Der Hörer hat vorher nicht reagiert, trotz Notwendigkeit oder Pflicht; oder der Hörer hat es verzögert; Deshalb wir jetzt mit „schon“ noch einmal intensiv gedrängt es endlich zu tun.
  • Komm schon!
  • ABER: Er kommt schon. (schon = bereits; NICHT dringlich)

3022

11.) schon - ❁ eine unwiderrufliche oder gegebene Tatsache; verstärkt die Beziehung zwischen Prämisse und Konklusion
  • Wenn wir schon nicht mehr Personal bekommen, dann brauchen wir wenigstens vernünftige Werkzeuge.
  • Familiengeziehungen sind wie Häuser. Wenn sie ohnehin schon baufällig waren, dann dann stürzen sie durch ein Beben ein.
---
12.) schon - ❁ einräumende Bestätigung; selbstverständliche Unterstellung
  • Adam Smiths Dogma von der „unsichtbaren Hand des Marktes“, die schon alles richtet, hat sich als fataler Irrtum erwiesen.
  • Bis jetzt wurden schon 4.000 Karten verkauft, was den Veranstalter schon stolz macht.
  • Unsere Erfahrung mit dem Finanzsektor bring uns NICHT zu der Erkenntnis, dass die Kräfte des Marktes schon alles bestens regeln werden.

3023

Setzen Sie das Modalpartikel „schon“ ein!
---
  1. Hast du irgendwelche Zukunftspläne?
  2. Was kann die?
  3. Das kann ich für Sie einbauen, aber das kostet extra.
  4. Was kann ich da ausrichten?
  5. Wer hat Zeit jeden Tag die Fenster zu putzen?
  6. Peter wird das wahrscheinlich schaffen.
  7. Was will der Chef dagegen tun?
  8. Ich war ganz froh, dass der Prüfungstermin um eine Woche verschoben wurde.
  9. Übersichtlich ist es in der Wohnung, aber mir ist es zu kahl.
  10. Das passiert auch mal, aber Gott sei Dank nicht so häufig.
  11. Das kann sein.
  12. Irgendwie kriegen wir die Hausfinanzierung hin.
  13. Ich mach das.
  14. Du schaffst das.
Lösung 3023
  1. Hast du schon irgendwelche Zukunftspläne?
  2. Was kann die schon?
  3. Das kann ich schon für Sie einbauen, aber das kostet extra.
  4. Was kann ich da schon ausrichten?
  5. Wer hat schon Zeit jeden Tag die Fenster zu putzen?
  6. Peter wird das wahrscheinlich schon schaffen.
  7. Was will der Chef dagegen schon tun?
  8. Ich war schon ganz froh, dass der Prüfungstermin um eine Woche verschoben wurde.
  9. Übersichtlich ist es schon in der Wohnung, aber mir ist es zu kahl.
  10. Das passiert auch schon mal, aber Gott sei Dank nicht so häufig.
  11. Das kann schon sein.
  12. Irgendwie kriegen wir die Hausfinanzierung schon hin.
  13. Ich mach das schon.
  14. Du schaffst das schon.

3024

Setzen Sie das Modalpartikel „schon“ ein!
---
  1. Das organisier ich irgendwie.
  2. Wer will das?
  3. Was weiß der liebe Gott von mir?
  4. Ich finde dich.
  5. Ich werde uns da wieder rausholen.
  6. Wir schaffen das noch rechtzeitig.
  7. Das wird noch mit ihm.
  8. Das schaffen wir.
  9. Wer weiß das?
  10. Was kann er machen?
  11. Wohin sollen wir gehen?
  12. Wo kann eine ältere Dame baden gehen.
  13. Wann gibt ein Politiker zu einen Fehler gemacht zu haben?
Lösung 3024
  1. Das organisier ich schon irgendwie.
  2. Wer will das schon?
  3. Was weiß der liebe Gott schon von mir?
  4. Ich finde dich schon.
  5. Ich werde uns da schon wieder rausholen.
  6. Wir schaffen das schon noch rechtzeitig.
  7. Das wird schon noch mit ihm.
  8. Das schaffen wir schon.
  9. Wer weiß das schon?
  10. Was kann er schon machen?
  11. Wohin sollen wir schon gehen?
  12. Wo kann eine ältere Dame schon baden gehen.
  13. Wann gibt ein Politiker schon zu einen Fehler gemacht zu haben?

3025

Setzen Sie das Modalpartikel „schon“ ein!
---
  1. Was kann ich dagegen machen?
  2. Du bist aber groß geworden.
  3. Komm zu mir.
  4. Was kann er damit gemeint haben?
  5. Na, was?
  6. Ich wundere mich sehr, dass er noch dein Freund ist.
  7. Du kannst deine Freunde mitbringen.
  8. Hol den Wagen!
  9. Stell mal den Schampus kalt!
  10. Küss Sie!
  11. Gehen Sie!
  12. Komm!
  13. Du kannst das Auto kaufen, aber ich finde es zu teuer.
  14. Ich denke, dass ich ihn noch verstehe.
Lösung 3025
  1. Was kann ich schon dagegen machen?
  2. Du bist aber schon groß geworden.
  3. Komm schon zu mir.
  4. Was kann er schon damit gemeint haben?
  5. Na, was schon?
  6. Ich wundere mich schon sehr, dass er noch dein Freund ist.
  7. Du kannst schon deine Freunde mitbringen.
  8. Hol schon den Wagen!
  9. Stell schon mal den Schanpus kalt!
  10. Küss Sie schon!
  11. Gehen Sie schon!
  12. Komm schon!
  13. Du kannst das Auto schon kaufen, aber ich finde es zu teuer.
  14. Ich denke schon, dass ich ihn noch verstehe.

3026

mal
1.) wörtliche Bedeutung: mal - ❁ multipliziert mit
  • Drei mal fünf ergibt fünfzehn.
  • zweimal, dreimal, viermal, fünfmal, sechsmal, siebenmal, achtmal, neunmal, zehnmal
  • zwei Mal, drei Mal, vier Mal, fünf Mal, sechs Mal, sieben Mal, acht Mal, neun Mal, zehn Mal
  • x-mal
  • zigmal
  • Dutzende Male
  • unzählige Male
---
2.) wörtliche Bedeutung: mal - ❁ umgangssprachlich Kurzform für „einmal“
  • Gib mir mal den Kugelschreiber.
  • Der kann mich mal gerne haben!
  • Du kannst mich mal!

3027

Majoran
Sellerie
mal - Modalpartikel
---
mal - Majoran, Sellerie
---
1.) mal - ❁ Zeigt an, dass man selber einer Sache (im Moment) nicht nachkommen kann.
  • Kannst du das mal machen. (Ich habe gerade keine Hand frei.)
---
2.) mal - ❁ Zeigt ein Versäumnis des Adressaten an.
  • Machst du das endlich mal. (Wie lange muss ich noch warten?)
  • Kannst du bitte mal kommen?
  • Du kannst mal kommen!
  • Komm mal her!
  • Bring das mal zum Chef!
  • Du kannst mal das Fenster schließen.

3028

Setzen Sie das Modalpartikel „mal“ ein!
---
Sei still!
Kannst du das machen.
Kannst du bitte kommen.
Bring das zum Chef.
Du kannst das Fenster schließen.
Komm her!
Du musst die Fenster putzen.
Geh schon vor, ich komme dann nach!
Lösung 3028
Sei mal still!
Kannst du das mal machen.
Kannst du bitte mal kommen. :Kannst du mal bitte kommen.
Bring das mal zum Chef.
Du kannst mal das Fenster schließen. Du kannst das Fenster mal schließen.
Komm mal her!
Du musst mal die Fenster putzen. Du musst die Fenster mal putzen.
Geh schon mal vor, ich komme dann nach!

3029

Setzen Sie die Modalpartikel „doch“, „denn“ oder „mal“ ein!
---
Was für ein Idiot er war!
Du meinst das nicht ernst.
Er isst immer nur Hamburger und Pommes.
Wann beginnt das Konzert?
Wie alt bist du?
Wie heißt er?
Was ist das?
Du musst die Fenster putzen.
Haben wir nichts wichtigeres zu tun?
Wer isst so was?
Ich bin vorhin schon einmal da gewesen.
Sei still!
Lösung 1: 3029
Was für ein Idiot er war! (doch)
Du meinst das nicht ernst. (doch)
Er isst immer nur Hamburger und Pommes. (doch)
Wann beginnt das Konzert? (denn)
Wie alt bist du? (denn)
Wie heißt er? (denn)
Was ist das? (denn)
Du musst die Fenster putzen. (mal)
Haben wir nichts wichtigeres zu tun? (denn)
Wer isst so was? (denn)
Ich bin vorhin schon einmal da gewesen. (doch)
Sei still! (mal)
Lösung 2: 3029
Was für ein Idiot er doch war!
Du meinst das doch nicht ernst.
Er isst doch immer nur Hamburger und Pommes.
Wann beginnt denn das Konzert?
Wie alt bist du denn?
Wie heißt er denn?
Was ist das denn?
Du musst mal die Fenster putzen.
Haben wir denn nichts wichtigeres zu tun?
Wer isst denn so was?
Ich bin doch vorhin schon einmal da gewesen.
Sei mal still!

3030 - 3039[editar]

3030

Setzen Sie die Modalpartikel „doch“, „denn“ oder „mal“ ein!
---
Das ist egal.
Sie machen selber Wein?
Das war in Heidelberg damals.
Ich bin auch noch da.
Lies noch einmal, was ich dir geschrieben habe.
Du kannst das Fenster schließen.
Wie ist es nun mit meinem Angebot?
Ist das alles?
Was machst du?
Na, komm!
Morgen ist auch noch ein Tag.
Kannst du das machen.
Lösung 1: 3030
Das ist egal. (doch)
Sie machen selber Wein? (doch)
Das war in Heidelberg damals. (doch)
Ich bin auch noch da. (doch)
Lies noch einmal, was ich dir geschrieben habe. (doch)
Du kannst das Fenter schließen. (doch)
Wie ist es nun mit meinem Angebot? (denn)
Ist das alles? (denn)
Was machst du? (denn)
Na, komm! (doch)
Morgen ist auch noch ein Tag. (doch)
Kannst du das machen. (mal)
Lösung 2: 3030
Das ist doch egal.
Sie machen doch selber Wein?
Das war doch in Heidelberg damals.
Ich bin doch auch noch da.
Lies doch noch einmal, was ich dir geschrieben habe.
Du kannst doch das Fenter schließen.
Wie ist es denn nun mit meinem Angebot?
Ist das denn alles?
Was machst du denn?
Na, komm doch!
Morgen ist doch auch noch ein Tag.
Kannst du das mal machen.

3031

Setzen Sie die Modalpartikel „doch“, „denn“ oder „mal“ ein!
---
Ja!
Du kannst Japanisch, was steht hier?
Hab ich vorhin schon gesagt.
Wie hieß die Firma, wo du vorletztes Jahr gearbeitet hast?
Geh noch einmal zurück!
Kannst du bitte kommen.
Werfen Sie einen Blick auf die Statistik.
Komm mal her!
Geh ins Kino!
Geh aus dem Weg!
Was machst du?
Was willst du von mir?
Lösung 1: 3031
Ja! (doch)
Du kannst Japanisch, was steht hier? (doch)
Hab ich vorhin schon gesagt. (doch)
Wie hieß die Firma, wo du vorletztes Jahr gearbeitet hast? (doch)
Geh noch einmal zurück! (doch)
Kannst du bitte kommen. (mal)
Werfen Sie einen Blick auf die Statistik. (doch)
Komm mal her! (doch)
Geh ins Kino! (doch)
Geh aus dem Weg! (doch)
Was machst du? (denn)
Was willst du von mir? (denn)
Lösung 2: 3031
Ja doch!
Du kannst doch Japanisch, was steht hier?
Hab ich doch vorhin schon gesagt.
Wie hieß doch die Firma, wo du vorletztes Jahr gearbeitet hast?
Geh doch noch einmal zurück!
Kannst du mal bitte kommen.
Werfen Sie doch einen Blick auf die Statistik.
Komm doch mal her!
Geh doch ins Kino!
Geh doch aus dem Weg!
Was machst du denn?
Was willst du denn von mir?

3032

Setzen Sie die Modalpartikel „doch“, „denn“ oder „mal“ ein!
---
Wie alt bist du?
Die Wohnung ist günstig.
Du bist mein Vater.
Wer sagt das?
Was war gleich der höchste Berg in Afrika?
Du warst vorhin schon einmal hier.
Ja, du bist gemeint, komm mal her.
Warum machst du so ein böses Gesicht?
Wir funktionieren die diese Maschinen?
Wie alt sind deine Kinder?
Bist du wahnsinnig?
Lösung 1: 3032
Wie alt bist du? (denn)
Die Wohnung ist günstig. (doch)
Du bist mein Vater. (doch)
Wer sagt das? (denn)
Was war gleich der höchste Berg in Afrika? (doch)
Du warst vorhin schon einmal hier. (doch)
Ja, du bist gemeint, komm mal her. (doch)
Warum machst du so ein böses Gesicht? (denn)
Wir funktionieren die diese Maschinen? (denn)
Wie alt sind deine Kinder? (denn)
Bist du wahnsinnig? (denn)
Lösung 2: 3032
Wie alt bist du denn?
Die Wohnung ist doch günstig.
Du bist doch mein Vater.
Wer sagt denn das?
Was war doch gleich der höchste Berg in Afrika?
Du warst doch vorhin schon einmal hier.
Ja, du bist gemeint, komm doch mal her.
Warum machst du denn so ein böses Gesicht?
Wir funktionieren die denn diese Maschinen?
Wie alt sind denn deine Kinder?
Bist du denn wahnsinnig?

3033

Setzen Sie die Modalpartikel „doch“, „denn“ oder „mal“ ein!
---
  1. Wäre ich jetzt zu Hause!
  2. Das ist nicht meine Schuld!
  3. Was schreibst du?
  4. Was ist jetzt los?
  5. Warum lachst du?
  6. Das kannst du nicht machen!
  7. Das stimmt nich, was er gesagt hat.
  8. Kannst du dafs Fenster schließen?
  9. Hätte ich Kunstgeschichte studiert.
  10. Wann kommt er?
  11. Habt ihr genug Platz?
  12. Hätte ich lieber nicht BWL studiert.
Lösung 1: 3033
  1. Wäre ich jetzt zu Hause! (doch)
  2. Das ist nicht meine Schuld! (doch)
  3. Was schreibst du? (denn)
  4. Was ist jetzt los? (denn)
  5. Warum lachst du? (denn)
  6. Das kannst du nicht machen! (doch)
  7. Das stimmt nich, was er gesagt hat. (doch)
  8. Kannst du das Fenster schließen? (mal)
  9. Hätte ich Kunstgeschichte studiert. (doch)
  10. Wann kommt er? (denn)
  11. Habt ihr genug Platz? (denn)
  12. Hätte ich lieber nicht BWL studiert. (doch)
Lösung 2: 3033
  1. Wäre ich doch jetzt zu Hause!
  2. Das ist doch nicht meine Schuld!
  3. Was schreibst du denn?
  4. Was ist denn jetzt los?
  5. Warum lachst du denn?
  6. Das kannst du doch nicht machen!
  7. Das stimmt doch nich, was er gesagt hat.
  8. Kannst du mal das Fenster schließen?
  9. Hätte ich doch Kunstgeschichte studiert.
  10. Wann kommt er denn?
  11. Habt ihr denn genug Platz?
  12. Hätte ich doch lieber nicht BWL studiert.

3034

Setzen Sie die Modalpartikel „doch“, „denn“ oder „mal“ ein!
---
  1. Wie leicht man den Mann glücklich machen kann.
  2. Komm mal her!
  3. Komm her!
  4. Ich hätte nicht gedacht, dass er das tut, weil er Frau und drei Kinder hat.
  5. Das kann nicht richtig sein!
  6. Hast du dich mit den Leuten verständigen können?
  7. Ist das zu glauben?
  8. Ist das Wetter nicht herrlich?
  9. Fass mal mit an!
  10. Welche Musik hören Sie?
Lösung 1: 3034
  1. Wie leicht man den Mann glücklich machen kann. (doch)
  2. Komm mal her! (doch)
  3. Komm her! (mal)
  4. Ich hätte nicht gedacht, dass er das tut, weil er Frau und drei Kinder hat. (doch)
  5. Das kann nicht richtig sein! (doch)
  6. Hast du dich mit den Leuten verständigen können? (denn)
  7. Ist das zu glauben? (denn)
  8. Ist das Wetter nicht herrlich? (denn)
  9. Fass mal mit an! (doch)
  10. Welche Musik hören Sie? (denn)
Lösung 2: 3034
  1. Wie leicht man den Mann doch glücklich machen kann.
  2. Komm doch mal her!
  3. Komm mal her!
  4. Ich hätte nicht gedacht, dass er das tut, weil er doch Frau und drei Kinder hat.
  5. Das kann doch nicht richtig sein!
  6. Hast du dich denn mit den Leuten verständigen können? Hast du dich mit den Leuten denn verständigen können?
  7. Ist das denn zu glauben?
  8. Ist das Wetter denn nicht herrlich?
  9. Fass doch mal mit an!
  10. Welche Musik hören Sie denn?

3035

Setzen Sie die Modalpartikel „doch“, „denn“ oder „mal“ ein!
---
  1. Wie schön ist es im Schwarzwald!
  2. Wie schön die Mongolei ist!
  3. Kannst du nicht mehr laufen?
  4. Bring das zum Chef.
  5. Was ist das?
  6. Was gefällt dir an ihr?
  7. Was ist los?
  8. Wer will das?
  9. Wie ist es bei Ihnen?
Lösung 1: 3035
  1. Wie schön ist es im Schwarzwald! (doch)
  2. Wie schön die Mongolei ist! (doch)
  3. Kannst du nicht mehr laufen? (denn)
  4. Bring das zum Chef. (mal)
  5. Was ist das? (denn)
  6. Was gefällt dir an ihr? (denn)
  7. Was ist los? (denn)
  8. Wer will das? (denn)
  9. Wie ist es bei Ihnen? (denn)
Lösung 2: 3035
  1. Wie schön ist es doch im Schwarzwald!
  2. Wie schön doch die Mongolei ist!
  3. Kannst du denn nicht mehr laufen?
  4. Bring das mal zum Chef.
  5. Was ist das denn?
  6. Was gefällt dir denn an ihr?
  7. Was ist denn los?
  8. Wer will denn das? Wer will das denn?
  9. Wie ist es denn bei Ihnen?

3036

Setzen Sie die Modalpartikel „doch“, „denn“ oder „mal“ ein!
---
  1. Welche Filme sehen Sie gerne?
  2. Wo bleibt er?
  3. Was hast du?
  4. Hörst du nicht, dass der Motor klopft?
  5. Warum hörst du nicht auf damit?
  6. Warum sagst du die ganze Zeit nichts?
  7. Musst du alles immer schlecht reden?
  8. Geh schon vor, ich komme dann nach!
  9. Was soll das?
  10. Mitleidig fragte sie, ob der junge Mann nichts anderes gelernt hätte.
  11. Arbeiten wir, um zu leben oder leben wir, um zu arbeiten?
Lösung 1: 3036
  1. Welche Filme sehen Sie gerne? (denn)
  2. Wo bleibt er? (denn)
  3. Was hast du? (denn)
  4. Hörst du nicht, dass der Motor klopft? (denn)
  5. Warum hörst du nicht auf damit? (denn)
  6. Warum sagst du die ganze Zeit nichts? (denn)
  7. Musst du alles immer schlecht reden? (denn)
  8. Geh schon vor, ich komme dann nach! (mal)
  9. Was soll das? (denn)
  10. Mitleidig fragte sie, ob der junge Mann nichts anderes gelernt hätte. (denn)
  11. Arbeiten wir, um zu leben oder leben wir, um zu arbeiten? (denn)
Lösung 2: 3036
  1. Welche Filme sehen Sie denn gerne?
  2. Wo bleibt er denn?
  3. Was hast du denn?
  4. Hörst du denn nicht, dass der Motor klopft?
  5. Warum hörst du denn nicht auf damit?
  6. Warum sagst du denn die ganze Zeit nichts?
  7. Musst du denn alles immer schlecht reden?
  8. Geh schon mal vor, ich komme dann nach!
  9. Was soll denn das?
  10. Mitleidig fragte sie, ob der junge Mann denn nichts anderes gelernt hätte.
  11. Arbeiten wir denn, um zu leben oder leben wir, um zu arbeiten?

3037

eh
wörtliche Bedeutung: eh

eh - Modalpartikel:

eh - Basilikum, Brunnenkresse
❁ ist Ausdruck zuvor überschätzter Wichtigkeit bzw. Dringlichkeit. ❁ eh = sowieso
❁ Synonyme: ohnedies; ohnehin; überhaupt
  • Das brauchen wir eh erst morgen.
  • Das ist eh unwichtig.
  • Das bringt ja eh nichts.
  • Das bringt ja ja eh nichts.
  • Der Auftrag wurde storniert? Dann ist der Kostenvoranschlag ja eh hinfällig und wir müssen ihn nicht mehr nachbessern.
---
seit eh und je = schon immer; so lange wie man denken kann
---
eh - umgangssprachlich: eh = ehe, bevor
  • Eh (eh = ehe) noch der Lenz beginnt, konnten Temperaturen von 15 Grad gemessen werden.
  • Mach das Licht aus eh du gehst.

3037a

auch
---
1.) wörtliche Bedeutung: auch - ❁ auch = und ferner ❁ addiert die eine Aktion oder Sache mit der anderen ❁ Synonyme: ebenfalls; außerdem; ebenso; zudem
  • Er machte es auch so wie die Anderen.
  • Gibt es hier auch Bücher?
  • Hast du auch an seinen Geburtstag gedacht?
  • Kommst du morgen auch zur Geburtstagsfeier?
  • Und so sieht es in allen Städten aus, in denen die Stadien hochgerüstet wurden, was ja auch dazu führt, dass sich die Preise erhöhen.
  • Ansonsten waren wir uns sehr ähnlich, was ja auch dazu führte, dass Freundschaften über die Mauer hinweg gewachsen sind.
  • Ich bin sehr sportlich und könnte so spontan sicher 10 km joggen und bin, was ja auch dazu gehört, recht schlank.
  • Das scheint ein echtes Platzproblem zu sein, was ja auch auch führt, dass es in tieferen Klassen nicht angeboten wird. (Ausstattung eines BMW-Motorrades)
  • Asiaten werden weniger von Mücken gestochen. Vielleicht hat das mit dem EDAR-Gen zu tun, das bei Ostasiaten häufig anders ausgeprägt ist als bei Europäern und Afrikanern, was ja auch dazu führt, dass die meisten Ostasiaten kein Deo benötigen.
  • Sie hatten aber nicht daran gedacht, dass der Holzbau leicht Feuer fangen könnte, was er auch prompt tat.
  • Der Wohnraum wurde in der DDR staatlich subventioniert, was ja auch dazu beigetragen hat den Ostblock in den Ruin zu treiben.
  • Der Dokumentarfilm über Herzinfarkte hat mich erschreckt, bin ich doch auch einer von diesen faulen Sportmuffeln.
  • Er hatte allen Grund, zu schweigen, da er selbst auch in die Kasse gegriffen hatte.
  • Wann er wieder anruft ist völlig unklar. Auch hat er bis jetzt noch keinen Preis genannt.

3038

1a.) wörtliche Bedeutung: auch - ❁ In seiner Funktion als wörtliche Bedeutung kann „auch“ betont werden.
  • Komm doch auch rüber, wir sitzen dort alle an dem großen Tisch.
  • Sein Gerede über ein islamisches System der Ökonomie beeindruckte mich nicht, und es war klar, dass er selber auch nicht genau wußte, was das sein sollte.
  • Könnten Sie den Fön [Haartrockner] wohl auspacken? Ich möchte sehen, ob er auch funktioniert.
  • Außerdem nehme ich auch noch neue Medikamente wegen einer Schilddrüsenunterfunktion was ja auch dazu beitragen könnte, dass ich nachts keine Schweißausbrüche mehr habe.
---
1b.) wörtliche Bedeutung: auch noch -
  • Ich kann nicht verstehen, warum er jetzt auch noch Präsident der Europäischen Kommission werden will.
  • Petra spricht mit Simone beim Essen darüber, dass es sie etwas beunruhigt, warum Jörg jetzt auch noch ihren Bruder mit ins Team geholt hat.

3038a

auch - Modalpartikel - es: sí que
---
auch - Thymian, Oregano
---
1.) auch - ❁ Klage über einen unerwünschten Sachverhalt
  • Warum auch soll man sich für wenige Euro mehr den Tag mit Arbeit versauen?
  • Warum auch soll ich die Kuh kaufen, wenn es die Milch kostenlos gibt?
  • Warum auch soll der Mindestlohn nicht auch für die Landwirtschaft gelten?
  • Warum auch soll man korrigieren, wenn alles so läuft wie geplant.
  • Warum auch soll ich mir dieses Problem ans Bein binden?
  • Warum auch soll es bei der Entwicklung der Hominiden anders zugegangen sein als bei allen anderen biologischen Entwicklungen?
  • Warum auch soll in Osnabrück nicht das klappen, was in vielen anderen Städten in Deutschland und weltweit reibungslos funktioniert?
  • Was könnte ich auch der Lehrerin sagen. Sie hat doch alles gesehen.
  • Dass er auch immer zu spät kommen muss.
  • Jetzt ist auch noch das Auto kaputt gegangen.

3039

2.) auch - ❁ asymmetrische Beziehung (z.B. Chef zur Sekretärin; z.B. Erwachsene wenden sich an Kinder.)
  • Haben Sie auch alles korrekt notiert? (z.B. Chef zur Sekretärin)
  • Mutti, ich brauche Geld für Schulhefte. - Hier hast du Geld. Dass du auch Schulhefte davon kaufst! Nicht wieder bloß Süßigkeiten. (z.B. Mutter zu ihrer Tochter.)
---
3.) auch - ❁ Vorwurf ❁ Der Sachverhalt weicht im Hinblick auf seine Gültigkeit oder den Grad einer betreffenden Eigenschaft von der Erwartung des Sprechers erheblich ab.
  • Warum musst du auch dort hin gehen?
  • Was rauchst du auch so viel. Kein Wunder, dass dein kleines Stipendium nicht bis zum Monatsende reicht.
  • Das hätte mich auch gewundert.
  • Dank, auch!
  • Du bist aber auch vergesslich.
---
4.) auch - ❁ Eine Behauptung im 1. Satz. Danach folgt der „auch-Satz“, der die Behauptung des 1. Satzes erklärt. Das scheinbar erstaunliche im 1. Satz wird durch den 2. Satz entkräftet. Es ist so was wie eine Konversation.
  • Ich finde es sehr gut, wenn man sich seine Lebensanschauung selber suchen muss. Nur so kann man auch die richtige finden.
  • Wir sollen im Europa der Zukunft über die Gebietsfragen hinauswachsen. Wir streiten ja auch nicht mehr zwischen Brandenburg und Sachsen über Grenzfragen wie vor hundertfünfzig Jahren.

3039a

5.) auch - ❁ Durch „auch“ wird ausgedrückt, dass die vorherige Information nicht ungewöhnlich oder beachtenswert ist.
  • Und um 12 müssen Sie jeden Tag zu Hause sein? - Ja, denn dann kommt mein Mann in der Mittagspause und dann muss er ja auch essen.
  • Es dauert auch nicht lange.
  • Es ist auch das letzte Mal.
  • Ich werde ihn mitnehmen, auch wenn ich ihn nicht leiden kann.
---
6.) auch - ❁ Verstärkt die Aussagedes Satzes.
  • Er prüft, ob er auch alles mitgebracht hat, was er braucht.
---
7.) auch - ❁ Verschiedene Bedeutungen:
  • Ich würde gerne mit einem Dampfer fahren, auch wenn ich kein Land sehe, wenn man nur das Meer sieht.
  • Malen Sie? - Nein, ich male nicht, ich habe auch überhaupt kein Geschick dazu.
  • Ich werde mit dem Präsidenten zusammenarbeiten, wer auch immer gewählt wird.
  • Was auch immer morgen als Ergebnis rauskommt, ich mache für heute Feierabend und gehe schlafen.
  • Ich will spielen gehen. - Hast du auch die Hausaufgaben gemacht?
  • Auch das noch!
  • Ich habe allerdings in den letzten Monaten wenig Nachrichten gesehen und gehört, weil ich auch dazu keine Zeit hatte.
  • Freiburg soll weiter zur Solarregion ausgebaut werden, zumal hier ja auch sehr viel in dieser Richtung geforscht wird.
  • Er hat sich bei dem 100-km-Ultramarathonlauf so verausgabt, dass er dann ja auch drei Tage nicht zur Arbeit gehen konnte.
  • Es ist auch das letzte Mal. Versprochen!
---
8.) auch - ❁ Die auch-Behauptung wird nicht als bekannt vorausgesetzt, anders als bei ja-Begründungen.
  • Wie auch von der Thermodynamik bestätigt, kann ein Perpetuum mobile nicht funktionieren.
---
9.) auch - ❁ in Fragen - Erwartung Der Sprecher erwartet die Gültigkeit des Sachverhaltes aus der Frage. Eine Frage wird dadurch zur rhetorischen Frage; die Frage wird nicht mehr als eche Frage aufgefasst
  • Warum auch soll man sich für wenige Euro mehr den Tag mit Arbeit versauen?
  • Warum auch soll ich die Kuh kaufen, wenn es die Milch kostenlos gibt?
  • Ist mein Badewasser auch ganz warm?
  • Wart ihr auch brav?

3039b

Setzen Sie das Modalpartikel „auch“ ein!
---
  1. Nein, ich male nicht, ich hab überhaupt kein Geschick dazu.
  2. Ich werde mit dem Präsidenten zusammenarbeiten, wer immer gewählt wird.
  3. Nur so kann man die richtige finden.
  4. Hast du die Hausaufgaben gemacht?
  5. Warum soll man sich für wenige Euro mehr den Tag mit Arbeit versauen.
  6. Was könnte ich der Lehrerin sagen?
  7. Dass es die noch gibt!
Lösung 3039b
  1. Nein, ich male nicht, ich hab auch überhaupt kein Geschick dazu.
  2. Ich werde mit dem Präsidenten zusammenarbeiten, wer auch immer gewählt wird.
  3. Nur so kann man auch die richtige finden.
  4. Hast du auch die Hausaufgaben gemacht?
  5. Warum soll man sich auch für wenige Euro mehr den Tag mit Arbeit versauen.
  6. Was könnte ich der Lehrerin auch sagen? Was könnte ich auch der Lehrerin sagen?
  7. Dass es die auch noch gibt!

3040 - 3049[editar]

3040

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
my Video (Originalversion); youtube (Cover-Version)]
Text
---
Auge (Plural: ...)
Ohr (Plural: ...)
Nase (Plural: ...)
Hand (Plural: ...)
---
mit den Augen ... wir
mit den Ohren ... wir
mit der Nase ... wir
mit der Hand ... wir
---
Vogel (Plural: ...)
Himmel
Meer (Plural: ...)
am Meer
im Merr
am Himmel (sind Wolken)
im Himmel (Paradies)
Blume (Plural: ...)
---
hören
riechen
sehen
fühlen
mit den Augen ... wir
mit den Ohren .. wir
mit der Nase ... wir
Gehör
Geruch
mit der Hand ... wir
Gefühl
---
er riecht an der Blume
seine Hand ist leer

3041

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
Wind
Sturm
Orkan
eine leichte Brise (= ein leichter Wind; oft: leichter Seewind)
Eine leichte Brise kam auf.
Schiff
untergehen
Untergang
Der Untergang des Römischen Reiches. (Das weströmische Reiches endete im Jahr 476 mit der Absetzung von Kaiser Romulus Augustulus.)
Der Untergang der Titanic. (1912)
das Schiff geht unter
Schiffsuntergang
sinken
das Schiff sinkt
versinken - das Schiff ist versunken

3041a

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
schreien
Schrei
Geschrei
Lärm
Geräusch
Laut
Ton
laut
leise
Stimme
Er hört Stimmen.
Der Wind trägt Stimmen aus dem Nachbargarten herüber.
---
lasssen
verlassen
Verlassen Sie mein Haus!
Seine Frau hat ihn verlassen.
Er wurde von seiner Frau verlassen
allein
Ich komme allein.
Er lebt jetzt allein.
---
Stimmen im Wind

3042

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
schreien
rufen
Ruf
Notruf (Polizei: 110; Feuerwehr und Krankenwagen: 112)
Polizeinotruf
Notrufsäule (Autobahn)
Ich rufe den Chef.
anrufen
Anruf
Ich habe einen Anruf vom Chef bekommen.
Ich rufe einen Notarztwagen.
---
Anfang
Beginn
anfangen
beginnen
ende
beenden
der Film beginnt
der Film fängt an
der Film ist zu Ende
Nach Konzertbeginn kein Einlass bis zur Pause.
es fängt an
Es fängt an zu regnen.
Es fängt gleich an zu schneien.
(Es beginnt gleich zu regnen)
Der Film ist gleich zu Ende.
---
glücklich
Glück
fröhlich
Freude
traurig
Trauer
Sei nicht taurig!

3043

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
zart
zarte Haut
zarte Schokolade
zartes Fleisch
zärtlich (= Zuneigung zeigen; etwas Liebe zeigen; liebevoll)
Heiner ist ein sehr zärtlicher Mann.
Zärtlichkeit
Sie sehnt sich nach seiner Zärtlichkeit.
Gestern Abend kam es zum ersten Mal zu Zärtlichkeiten zwischen den beiden.
streicheln
---
Liebe
lieben
liebevoll (= voller Liebe zu jemandem; voller Zuneigung zu jemandem)
Sie waren immer liebevolle Eltern.
lieblos (ohne Liebe)
Ihr Geburtstagsgeschenk war nur lieblos eingewickelt.
ein liebloses Elternhaus

3044

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
erst - schon
Er kommt erst morgen.
Er kommt schon heute.
lachen
lächeln
erschrecken
Er hat sie erschrocken.
sich erschrecken.
Er hat sich erschrocken
Schreck
Sie hat sich noch nicht von dem Schreck erholt. (Die Polizei hat gestern an ihrer Haustür geklingelt und ihr gesagt, dass ihr Sohn bei einem Autounfall gestorben ist. Nach 10 Minuten haben sie noch mal geklingelt und sich entschuldigt, weil sie sich in der Hausnummer geirrt haben. Der Sohn der Nachbarin war bei einem Verkehrsunfall gestorben. Zufällig heißen beide Familien „Meyer“, ein sehr häufiger Name in Deutschland.)
Er machte ein erschrockenes Gesicht.
Angst
änglichlich

3045

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
blind (er sieht nichts)
Blinder
Blindenstock
Blindenhund
Blindenschrift
---
blenden
Die Sonne blendet ihn. (Er ist für 3 Minuten blind, weil er keine Sonnenbrille auf hat.)

3046

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
taub (er hört nichts) - korrekt: gehörlos
hören
Gehör
Taube (Person)
Taube (Vogel)
stumm (er spricht nicht)
Stummfilm
Stell den Ton vom Radio mal bitte kurz stumm.
er ist taub und stumm (weil er nichts hört kann er auch nicht sprechen)
taubstumm
Taubstumme
Gebärdensprache
---
Er ist blind vom Licht.
Er ist schneeblind.
Gesicht (Plural: ...)
weinen
Singular: ... (Plural: Tränen)
Eis
---
brennen
Das Haus brennt.
Er hat die geheime Nachricht verbrannt.
Ich habe mir die Hand am Bügeleisen verbrannt.
---
Tränen wie aus Eis verbrennen ihr Gesicht.

3047

ein Paar = ein Pärchen
Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
ein paar Hemden
ein Paar Schuhe
ein paar Hosen
ein Paar Hosen
ein paar Strümpfe
ein Paar Strümpfe
ein paar Socken
ein Paar Socken
Pärchen (= junges Liebespaar; Liebespärchen)
paarweise (= zu zweit
Paarweise betreten sie die Tanzfläche.
Ordnen Sie die Bilder und Begriffe, die zusammepassen, paarweise an.
---
gelb
vergilbt
vergilbtes Papier
Die Fotos sind nach 5 Jahre in der prallen Sonne fast vollständig vergilbt.
verwelken
Die Blätter des Baumes sind verwelkt.
Die Blumen in der Vase sind verweltkt.
Phantasie (Fantasie)
phantasievoll (fantasievoll)
phantasielos (fantasielos)
---
sterben
Verstorbenen
Mensch, die sich lieben sterben nie.

3048

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
sehen
sichtbar
unsichtbar
Er hat den Brief mit unsichtbarer Tinte geschrieben.
nah - fern
Nähe
Ferne
Das Haus steht nahe am See.
Ich bin fern der Heimat.
ferns-sehen
Erfahrung
Nah-Tod-Erfahrung
Wir sind uns sehr nah.
Wir waren uns nicht so nah.
---
ruhen - (= Position einnehmen)
Die Titanic ruht seit 1912 auf dem Meeresgrund.
Die Titanis ruht im Atlantic.
Die Brücke ruht auf großen Säulen.
ruhen - (= eine Pause machen)
ausruhen
sich ausruhen
Mittagsruhe (= Siesta)
Nachtruhe
Ich ruhe mich eine Stunde aus.
Ruhe
Ruhe bitte! Nicht stören!


3049

Stimmen im Wind (Juliane Werding)
---
tief
flach
Teller
Schüssel
Schale
tiefe Teller
flache Teller
tiefe Schüssel
flache Schale
Hier ist das Meer sehr tief.
Dieser seh ist nicht sehr tief.
Die Kinder dürfen nur im flachen Wasser spielen.
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wieder
kommen - wiederkommen
finden - wiederfinden
sehen - wiedersehen
hören - wiederhören
wiederholen
zurückkommen = wiederkehren
umkehren
---
Deine schwere Zeit ist bald vorbei.
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Stimmen im Wind (Juliane Werding)
my Video (Originalversion); youtube (Cover-Version)]
Text

3050 - 3059[editar]

3050

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
youtube
---
feiern
Feier
Abend
schreien
Schrei
anschreien
Schrei mich nicht an!
Schrei nicht so!
Schrei nicht so laut!
Was machst du?
Was machst du da?
Was machst du denn?
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niemand
nichts
nie
nirgendwo
nirgendwohin
nirgendwoher
niemandem

3051

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
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wer? - niemand - irgendwer - jemand
was? - nichts - irgendwas - etwas
wann? - nie - irgendwann
wo? nirgendwo - irgendwo
wohin? - nirgendwohin - irgendwohin
woher? - nirgendwoher - irgendwohin
wem? - niemandem - irgendwem
---
warum? - wieso? - weshalb?
Ich habe nichts gemacht. Ich bin unschuldig. Ich war gar nicht hier, als es passiert ist. Was ist eigentlich passiert?
Ich habe nichts gemacht. - Ich habe gar nichts gemacht.
Ich habe kein Geld. - Ich habe gar kein Geld.
Ich habe keine Zeit - Ich habe gar keine Zeit.
Ich habe hier keine Freunde. - Ich habe hier gar keine Freunde.
Ich esse nichts, was ein Gesicht oder eine Mutter hatte. - Ich esse überhaupt nichts, was ein Gesicht oder eine Mutter hatte.

3052

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
überhaupt
Willst du heute nichts mehr essen? - Willst du heute überhaupt nichts mehr essen?
Ich habe nichts gemacht. - Ich habe gar nichts gemacht. - Ich habe überhaupt nichts gemacht.
Ich habe kein Geld. - Ich habe gar kein Geld. - Ich habe überhaupt kein Geld.
Ich habe keine Zeit - Ich habe gar keine Zeit. - Ich habe überhaupt keine Zeit.
Ich habe hier keine Freunde. - Ich habe hier gar keine Freunde. Ich habe hier überhaupt keine Freunde.
---
Ich sitze hier.
Ich habe mich hier hingesetzt.
Warum hast du dich hier hingesetzt?
Warum hast du dich nicht dorhin gesetzt?
Er sitzt seit 5 Jahren im Gefängnis. Er muss noch 2 Jahre sitzen.
Er hat früher schon mal 4 Jahre gesessen.
irgendwas
Lass uns am Wochenende irgendwas unternehmen.
Ich gehe shoppen. Ich möchte mir irgendwas schönes zum Anziehen kaufen, bevor wir nächste Woche in den Urlaub fahren.

3053

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
denken
Hast du an das Geschenk gedacht?
Ichdenke, dass ich es morgen rechzeitig zur Geburtstagsfeier schaffe.
besonders
Ich habe eine kleines Geschenk für dich. Es ist nichts besonderes.
Ich bin gut angekommen. Mir geht es hier gut. Es gibt nichts besonderes zu berichten.
Für meinen Geburtstag suche ich eine besondere Flasche Wein.
Unser Hotel bietet einen besonderen Service an.
Dieser Raum ist für besondere Gäste reserviert.

3054

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
Es könnte ja nicht schaden, wenn du mal etwas spazieren gingest.
Es könnte ja nicht schaden, wenn du mal etwas spazieren gehen würdest.
gehen - (Konjunktiv II: ginge)
gehen - (Konjunktiv II: würde gehen)
Ich gehe in den Park. - (Konjunktiv I: Er sagt er gänge in den Park.) - Er sagt, dass er in den Park geht.
Es kann ja nicht schaden!
Es kann nicht schaden!
Es kann nicht schaden, wenn du etwas spazieren gehst.
Es kann nicht schaden, wenn du mal etwas spazieren gehst.
Es kann ja nicht schaden, wenn du mal etwas spazieren gehst.

3055

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
Es ist zu kalt ohne Mantel.
Es ist zu kalt um ohne Mantel spazieren zu gehen.
Es ist zu kalt um ohne Mantel auf die Straße zu gehen.
---
Ich gehe nicht spazieren.
Ich gehe ja nicht spazieren.
Ich will nicht spazieren gehen.
Ich will ja nicht spazieren gehen.
---
eben
Der Chef war eben hier, um dich zu suchen.
Aber eben wolltest du doch noch.
Aber eben wolltest du doch noch spazieren gehen.
---
Du wolltest, dass ich spazieren gehe.
Mir ist es doch völlig egal, ob du spazieren gehst.
völlig = total = vollkommen
das ist mir ganz egal = das ist mir völlig egal
---
Ich meine nur: es könnte dir nicht schaden, wenn du mal spazieren gehen würdest.
meinen
Meinung
Was meinest du? Soll ich die Handtasche von Louis Vuitton oder von Prada nehmen?
Dazu habe ich keine Meinung. Kauf doch beide! (Kauf beide!)
Ich meine, dass du jetzt genug gegessen hast. Den Rest gibt es morgen.

3056

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
schaden
Rauchen schades Ihrer Gesundheit!
Schaden
Motorschaden
Das Handy ist runtergefallen, jetzt ist es beschädigt. Es ist zerkratzt, aber es funktioniert noch.
Es schadet dir nicht, wenn du spazieren gehst.
Es könnte dir nicht schaden, wenn du spazieren gehen würdest.
Geh spazieren!
Geh mal spazieren!
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Was willst du?
Also, was willst du?
Was willst du denn?
Was willst du denn nun?
Also, was willst du denn nun?

3057

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
wahnsinnig
Wahnsinn
Sinn
7 Sinne (hören, sehen, riehen, fühel, ...)
der 7. Sinn
Der Lärm macht mich noch wahnsinnig.
Der Lärm kann mich wahnsinnig machen.
Der Lärm kann einen wahnsinnig machen. (einen = mich oder die anderen)
Der Lärm kann einen ja wahnsinnig machen.
Du kannst einen ja wahnsinnig machen.
---
Du kannst einen ja wahnsinnig machen. Erst willst du Kaffee trinken, dann wieder nicht. Dann soll ich deinen Hut holen, dann wieder nicht. Was denn nun?
plötzlich
Plötzlich kam ihm ein Auto auf der Autobahn entgegen. Ee war ein Falschfahrer. Falschfahrer sind ja so entgegenkommend.
entgegen fahren
Danke für Ihre Hilfe, Sie waren so entgegenkommend.
---
Spannung
Entspannung
spannen
entspannen
sich entspannen
Ich möchte mich im Urlaub entspannne. (den Stress abbauen)
Entspannungspolitik
Entspannungsmassage
Entspannungsmusik

3058

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
Wenn du dich wirklich entspannen wolltest, würdest du nicht dauernd auf mich einreden.
reden
Rede
einreden
schlagen - einschlagen - Sie schlugen brutal auf ihn ein.
treten - eintreten - Sie traten brutal auf ihr Opfer ein.
Wenn ich Geld hätte, würde das Auto kaufen. - Wenn ich Geld habe, werde das Auto kaufen.
Wenn ich Geld hätte, dann würde das Auto kaufen. - Wenn ich Geld habe, dann werde das Auto kaufen.
Wenn ich Zeit hätte, würde ich kommen. - Wenn ich Zeit habe, werde ich kommen.
Wenn ich Zeit hätte, dann würde ich kommen. - Wenn ich Zeit habe, dann werde ich kommen.
---
wirklich
Wirklichkeit
in Wirklichkeit
Ist Kermit der Frosch in Wirklichkeit ein Kommunist? (Er kämpft gegen einen Ölbaron.)
---
dauernd (= permanent; fortwähren; andauernd)
Dauer
Wie lange dauert die Busfahrt nach Berlin?
Die Dauer der Busfahrt ist 4-5 Stunden.

3058a

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
Jetzt hättest du doch mal Zeit irgendwas zu tun, was dir Spaß macht.
Spaß
spaßig = lustig
Boxen macht mir keinen Spaß.
Was macht dir denn Spaß?
tun = machen
Tu was! = mach was!
Was soll ich denn tun? - Was soll ich denn machen?
Jetzt habe ich Zeit für Sie. - Jetzt hätte ich Zeit für Sie.
Haben Sie kurz Zeit für mich? - Hätten Sie kurz Zeit für mich?
Was soll ich denn in dieses Formurlarfeld schreiben? Bis wann mein Führerschein gültig ist? Aber der hat kein befristete Gültigkeit. - Schreib einfach irgendetwas hin, das liest sowieso keiner so genau. (irgendetwas = irgendwas)
---
Ließ doch mal was!
im Moment = momentan
Im Moment suchen wir keine Arbeitskräfte für unseren Betrieb.
Im Moment habe ich noch nicht genut Geld für unseren Sommerurlaub gespart.
---
nachher = dann = später
vorher (= davor)
vorher - jetzt - nachher
früher - jetzt - später
Ich gehe nachher schwimmen.
Er geht nachher zum Chef. (Nachdem der Lkw repariert ist.)
Geht schon mal Mittag essen. Ich gehe erst nachher. Ich habe noch etwas Arbeit zu erledigen.
Nachher ist man immer schlauer.

3058b

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
Zeitschrift
Illustrierte
Hol dir doch die Zeitung! Hol dir die Zeitung!
Er will erst noch etwas Wein trinken, bevor er liest.
Soll ich dir deine Brille holen?
---
bedienen
dienen
Diener
Bedienung
inklusive Bedienung und MwSt (Preis in Gaststätten)
Mehr-Wert-Steuer (2014: 19%)
Die Verkäuferin bediente den Kunden sehr freundlich.
Der Arbeiter bedient die Maschine.
Hier ist unser Buffet, bitte bedienen Sie sich.
Du brauchst mich nicht bedienen, ich weiß ja wo dein Kühlschrank steht.

3058c

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
---
rennen
hin und her
hin und her gehen
hin und her laufen
hin und her rennen
hin und her fahren
Ich arbeite den ganzen Tag.
Ich arbeite die ganze Woche.
Der Motor hat das ganze Jahr mit voller Leistung gearbeitet.
Du könntest mir beim Tischdecken helfen. Du könntest mir das Besteck aus der Küche holen. (= Hilf mir bitte beim Tischdecken! Hol bitte das Besteck aus der Küche!)
---
Mal möchte ich Urlaub am Meer machen, mal im Gebirge.
Einmal möchte ich Urlaub am Meer machen, eimal im Gebirge. (und dann wieder von vorne)
Ich möcht heute einfach nur fernsehen.
Tu das doch! = Mach das doch!
Tu das! = Mach das!
Mach doch was dir Spaß macht. = Mach doch das, was dir Spaß macht.

3059

Feierabend (Ich schreie dich nicht an.) (Loriot)
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quengeln (= in jammerndem Ton wiederholt etwas fordern)
quengeln (= mit jammerndem Ton seine Unzufriedenheit ausdrücken)
Die Kinder quengelten während der gesamten Autofahrt.
kleine Kinder quengeln, wenn sie müde werden.
Quengelware
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taub
Bis du taub? Hast du mich nicht gehört?
Warum antwortest du mir nicht? Bist du taub?
Bist du taub? = Hast du Tomaten auf den Ohren? (grob)
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stattdessen (= als Ersatz für das zuvor Genannte; anstelle des zuvor Genannten) = dafür
Das Konzert fällt leider aus. Wir können ja stattdessen ins Kino gehen.
Er geht nicht spazieren, stattdessen liest er ein Buch. (anstatt dessen)
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Ich sitze hier, weil es mir Spaß macht.
aggressiv
Aggression
Warum schreist du mich so an?
Ich schreie dich nicht an?
---
Feierabend (Ich schreie dich nicht an.)
youtube

3059a

Erzählen Sie den Inhalt des Sketches „Feierabend“ mit eigenen Worten nach!
---
erzählen
nacherzählen
Erzählung
Nacherzählung


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