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Curso de alemán para avanzados con audio/Lección 127b

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AB1371 - AB1373

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AB1371

Lies den Brief! Korrigiere die Rechtschreibung!
AB1371 Bild 1: Text
Blankenburg, 29. VII. 44.
Mein liebstes Muttl!
Nach dem ich gestern um 24.00 h hier gut angekommen bin soll mein erster und liebster Gruß an Dich sein. Ja ich bin wieder da in der „geliebten“ Kaserne u. muß mich an das „alte“ Leben erst wieder gewöhnen. Die Abfahrt war diesmal pünktlich um 21.08 h bei mir war Gretl, Karl u. dann trafen wir noch Fritzl u. seinen Freund. Wie Dir Karl wohl schon erzählt hat bekam ich durch meinen „Schmeh“ [ Wiener Schmäh ] wieder einen prima 2 Klasse Sitzplatz. Um 6.45 h war ich in Nürnberg. Hatte da bis 10.51 Aufenthalt und fuhr hinaus ins „Reichsparteitag-Gelände“ es ist sehr schön u. impossant. Leider hatte ich da schon den ersten Alarm [u. mußte in den Keller.]
AB1371 Bild 2: Text
[Leider hatte ich da schon den ersten Alarm] u. mußte in den Keller. Geworfen wurde nichts nach einer Stunde war alles vorbei. Fuhr nun wieder „nobel“ weiter in 2. Klasse geplostert nach Halle. Von dort nach Halberstadt u. da weiter nach hier. Also Du siehst es ist alles glatt gegangen. Hier hat sich allerdings allerhand geänder. Fast alles es ist abgestellt nach dem Osten, in der Kompanie sind nur mehr ein paar Mann lauter Fremde. Dies war diesmal wirklich „totales“ Aufräumen nun hat es endlich auch welche erwischt die sich immer gedrückt haben. Leider ist auch Herbert u. alle andere weg gekommen. Mein Mamschl unberufen, toi, toi, toi wir wissen nicht was ich auch diesmal für „Schwein“ [hatte daß diese „Musterung“ gerade in meinen Urlaub fiel den wäre ich hier gewesen wäre ich trotz meiner Sache mit weg gekommen!]
AB1371 Bild 3: Text
[Mein Mamschl unberufen, toi, toi, toi wir wissen nicht was ich auch diesmal für „Schwein“] hatte daß diese „Musterung“ gerade in meinen Urlaub fiel den wäre ich hier gewesen wäre ich trotz meiner Sache mit weg gekommen! Jetzt hat sich der Sturm wieder gelegt. Ich arbeite vorläufig hier in der Schreibstube und habe da eine ruhige Stelle. Heute u. Morgen hat man mir wie üblich bei den Rückurlaubern Wache aufgebrummt doch das macht nichts bin ich doch mit den Gedanken noch immer daheim bei Dir u. meinen lieben Wien. Herrgott wie schön wars doch zu Hause das sieht man erst jetzt richtig. Doch wir wollen nicht klagen u. froh sein das ich noch hier bleiben darf. Heute warst Du eben fragen wann Du wieder arbeiten mußt, ich denke viel an Dich u. was Du [machst!]
AB1371 Bild 4: Text
[Heute warst Du eben fragen wann Du wieder arbeiten mußt, ich denke viel an Dich u. was Du] machst! Meine Sorge ist nur daß die Flieger nicht zu oft kommen u. nichts passiert! Morgen ist Sonntag da weden sie wohl wieder kommen. Um mich mach Dir darum keine Sorgen hier passiert nichts! Denke bitte an den Ring u. in der Lade beim Spiegel hab ich den kleinen Kalender vergessen schicke diesen bitte mit.
So mein liebstes Mamschl nun weißt Du so alles mach Dir nur keine Gedanken u. Sorgen es ist alles in Ordnung. Grüß mir bitte alle Bekannten auch „Fml. Demal“!
Dich laß wieder vom Herzen grüßen u. Küssen von Deinen
Hansl.


AB1372

Lies den Brief! Korrigiere die Rechtschreibung!
AB1372 Bild 1: Text
Blankenburg, 8. 8. 44.
Mein geliebtes Muttl!
Gestern kam Dein lieber schon sehr erwarteter Brief v. 3. 8. 44 ich danke Dir sehr dafür. Na und heute kam auch das Päckchen mit Keks und Ring auch dafür vielen Dank. Der Ring ist doch ganz schön geworden und das H. K. ist ganz gut geworden ich freute mich natürlich sehr und danke Dir auch herzlich dafür. Nun habe ich mir diesen angesteckt u. immer dies schöne Andenken von Dir bei mir es war doch ein Zufall daß Du diesen noch bekommen hast.
Immer wieder muß ich an die schönen Urlaubstage „zurück denken es war doch herrlich daheim. Na und das Essen hat mir auch prima geschmeckt es war doch prima zu bereitet daß man heute nicht alle Tage „Schnitzel [essen kann ist doch Selbstverständlich.]
AB1372 Bild 2: Text
[Na und das Essen hat mir auch prima geschmeckt es war doch prima zu bereitet daß man heute nicht alle Tage „Schnitzel] essen kann ist doch Selbstverständlich. Da mach Dir keine Gedanken ich war voll und ganz zufrieden. Das man Dich noch über den Sonntag daheim lies ist gut noch besser ist daß Du wieder leichten Dienst machst, streng Dich nur nicht zu sehr an! Meinen Brief mit der Maschine hast Du ja wohl schon erhalten? Schrieb da auch wegen Poldi ja das ist Wirklich schade. Er ist also auch schlank geworden na das macht nichts wir sind eben für die schlanke „Linie. Die nachgeschickten Briefe habe ich alle erhalten auch den von Heinz Gruschka stell Dir vor er ist schon wieder verwundet hat drei Steckschüsse im Bein u. liegt nahe bei seiner Heimat im Lazarett. Er ist auch schon Unteroffizier geworden. Ich gönne es ihm er [ist ein feiner Kerl.]
AB1372 Bild 3: Text
[Ich gönne es ihm er] ist ein feiner Kerl.
Bei mir ist soweit alles in Ordnung nur sehr viel Arbeit. Stell Dir vor nun hat man uns Landsern auch noch das letzte genommen, den Sonntag. Für uns gibt es keinen Sonntag mehr der Dienst geht weiter wie unter der Woche also um 5.00 h Wecken und Schluß um 18.45 h na ist das nicht stark. Aber glaub mir ich komme schon auf meine Freizeit ich werde mir den Dienst nun schon selber Einteilen. Besser wie draußen ist es auf alle Fälle noch u. darum wollen wir nicht kagen. Sonst bin ich gesund und es besteht kein Grund zur Sorge. Mit den Fliegern ist [es auch besser.]
AB1372 Bild 4: Text
[Mit den Fliegern ist] es auch besser. Wie stehts denn daheim mit diesen Brüdern? Hoffentlich habt auch Ihr mehr Ruhe. Sei nur sehr Vorsichtig u. paß auf.
Grüß mir bitte alle Bekannten auch Poldi u. Fritzl u. Karl.
Mach Dir also keine Sorgen um mich hier ist alles in Ordnung.
Schreib mir recht bald wieder u. ob mein anderer Brief angekommen ist.
In Liebe grüßt u. küsst
Dich Dein
Hansl.
N. S. Noch etwas Muttl schicke mir bitte meine gewöhnlichen Halbschuhe werde wohl noch einige Wochen hier sein u. da kann ich diese gebrauchen aber nur wenn es Dir recht ist! Per Einschreiben!


AB1373

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