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Curso de alemán para avanzados con audio/Lección 121b

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AB1311 - AB1313[editar]

AB1311

Lies den Brief! Korrigiere die Rechtschreibung!
AB1311 Bild 1: Text
Blankenburg, 19. V. 44.
Mein geliebtes Muttl!
Heute kam Dein lieber Brief vom 15. V. habe wieder recht herzlichen Dank dafür. Aber Mamschl wegen der Wurst brauchst Dir doch keine solche Sorgen zu machen. Ich hatte doch so viel mit da brauchte ich doch wirklich nicht zu hungern. Gesucht habe ich natürlich aber dachte mir sogleich daß sie daheim geblieben ist. Hatte doch die Wurst mit Du weißt schon schmeckte prima. Leid tut mir nur daß Du so viel herum gelaufen bist und mich nicht gefunden hast. Wegen der Wurst wäre es ja nicht gewesen aber ich hätte Dich nochmals gesehen. Mamschl wie wie kannst Du mir den schreiben ich soll der Lisel sagen daß ich eine böse Muttl habe so lügen kann ich doch nicht wenn ich doch die liebste und beste [Muttl habe die es nur gibt.]
AB1311 Bild 2: Text
[Mamschl wie wie kannst Du mir den schreiben ich soll der Lisel sagen daß ich eine böse Muttl habe so lügen kann ich doch nicht wenn ich doch die liebste und beste] Muttl habe die es nur gibt. Dies bischen Wurst ist schon zu verschmerzen. Lisel hätt es mir ja auch nicht geglaubt habe ich ihr doch schon erzählt wie lieb und gut Du bist sie sagt sicher da bin nur ich schuld. Gesehen habe ich sie noch nicht stell Dir vor sie war um 7.38 h am Bahnhof und ich kam erst um ca. ½9 h. Die Grüße habe ich von Dir übermittelt sie bedankt sich sehr und grüßt herzlich wieder. Sie kommt mich am Sonntag besuchen.
Wie meine Abreise und Ankunft hier war schrieb ich Dir ja. Die eine Stunde die der Zug später abfuhr ging ich noch spazieren wollte vom Bahnhof den Landsern u. der Abschiedsstimmung nichts sehen. Ich wäre auch noch zu Dir gekommen doch Du sagtest ja daß ich Dich nicht erreiche. Und ehrlich mein Muttl Abschied nehme [ich von den liebsten Menschen den es für mich gibt am liebsten daheim!]
AB1311 Bild 3: Text
III.
[Und ehrlich mein Muttl Abschied nehme] ich von den liebsten Menschen den es für mich gibt am liebsten daheim! Die Erinnerung ist da ganz anders als unter den vielen Menschen am Bahnhof. Auch weiß ich jetzt wo ich wieder fort bin daß ich viel zu wenig bei mein liebes Muttl war sei mir bitte darum nicht böse Du weißt ja daß ich ein „Flederwisch“ [unruhiger, oberflächlicher Mensch] bin. Eines fühlst Du ja und weißt Du auch daß Du mein alles bist. Ich kann mich garnicht mehr erinnern daß ich beim weggehen mit einer Frau gesprochen habe. Sehr gewundert hat mich auch Deine kleine Randbemerkung daß ich verärgert war. Auch davon weiß ich wirklich nichts doch auch dies kann mal vorkommen aber mein Muttl wie kommst Du darauf daß ich wegen Dir verärgert war? Es war doch überhaupt kein Grund dazu wie [könnte ich den in der ach so kurzen Zeit die ich bei Dir bin auch noch wegen Dir verärgert sein.]
AB1311 Bild 4: Text
[Es war doch überhaupt kein Grund dazu wie] könnte ich den in der ach so kurzen Zeit die ich bei Dir bin auch noch wegen Dir verärgert sein. So etwas sollst Du nie denken mein Muttl ich war wirklich sehr erstaunt. Glaub mir ich kann Dir es in Worten garnicht sagen villeicht zeige ich es auch nicht so wie lieb ich Dich habe!!
Sonst kann ich Dir sagen das es mir nach wie vor gut geht. Mach Dir da keine Sorgen es wird doch noch alles gut. Wie gerne wäre ich am Sonntag bei Dir. Vor einer Woche war es viel schöner.
...nochmals alles Liebe und Gute
viele herzliche Küsse
von Deinen
Hansl.


AB1312

Lies den Brief! Korrigiere die Rechtschreibung!
AB1312 Bild 1: Text
Quedlinburg, 24. V. 44.
Mein geliebtes Muttl!
Wie Du siehst bin ich wieder mal auf Tour. Mache wieder eine Dienstreise es sind ca. 20 km von Blankenburg fuhr heute Früh um 6.45 h los um 8.00 h war die Sache schon erledigt nun habe ich wieder den ganzen Tag frei vor mir. Na da hatt mans man soll nie etwas verschrei eben heulen die Sirenen Voralarm. Hörte im Radio daß sie auch im Anflug auf Ober u. Niederdonau sind hoffentlich laßen sie uns in Ruhe.
Dir mein Muttl sage ich vielen lieben Dank für den lieben Brief mit Bilder und das Päckchen. Meinen zweiten Brief wirst Du wohl auch schon erhalten haben? Es ist doch zu dumm das Poldi und ich uns so verpaßt haben es waren nur zwei Tage. Wie sieht er denn aus? Was erzählt er denn?
An die Wurst mußt Du wie ich sehe noch immer denken aber Du weißt ja das ist schon lange vergeßen. Wenn wir nicht mehr verschmerzen müssen als ein bischen Wurst so geht es noch. Ja daß wir uns nicht mehr gesehen haben ist sehr schade ich habe gekuckt und gekuckt doch kein Muttl war zu sehen. -
So hatt Trude die Bilder doch noch gebracht ich danke ihr dafür [grüße sie bitte auch.]
AB1312 Bild 2: Text
[So hatt Trude die Bilder doch noch gebracht ich danke ihr dafür] grüße sie bitte auch. Nun muß aber auch ich ihr eines geben. Hast recht bestelle bei Rohringer nach und davon gib ihr eines wann sie will das ich ihr was drauf schreib dann soll sie eins schicken oder Dir geben und Du schickst es an mich!
Von Lisel soll ich Dich wieder herzlich grüßen. Wir haben uns am Bahnhof verpaßt na auch nicht so schlimm. Sonntag war sie wieder bei mir.
Mir geht es wie immer tadellos. Nur das Wetter ist scheußlich saukalt, bei Euch auch? Villeicht fahr ich Morgen nochmal nach hier ist auch ein schöner Tag. Neues kann ich Dir ja sonst nichts mehr berichten es ist immer die alte Leier.
Nun mein Muttl freue ich mich schon wenn ich nach Hause also in die Kaserne komme auf die Post hoffentlich ist auch etwas von Dir dabei.
Alles liebe und gute und herzliche Grüße und Küsse
von Deinen
Hansl.


AB1313

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