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Curso de alemán para avanzados con audio/Lección 004

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Redewendungen

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  • Abblitzen
    • abblitzen lassen
    • Der Begriff Abblitzen stammt ursprünglich aus dem Missgeschick beim Waffengebrauch, dass die Lunte abbrennt, das Gewehr aber nicht losgeht. In diesem Zusammenhang wurde davon gesprochen, dass das Gewehr abblitzte. Auch im meteorologischen Kontext findet sich die Bezeichnung, wenn nach einem Gewitter die Blitze nachlassen (Der Himmel hat abgeblitzt). Aber auch das Ableiten der Blitze (Blitzableiter) wurde umgangssprachlich mit abblitzen lassen wiedergegeben.
    • Alle drei Bedeutungen flossen in die redensartliche Wendung jemanden abblitzen lassen ein, womit ausgesagt wird, dass jemand bei einer anderen Person keinen Erfolg mit seinem Anliegen hat und jäh zurückgewiesen wird.
    • Manche Männer sind wie Filmaufnahmen im Dunkeln: man muß sie abblitzen lassen, damit ihnen ein Licht aufgeht.
  • Adlersuchsystem
    • Die Redewendung Adlersuchsystem karikiert die weniger geübte Nutzung von Schreibmaschinen und Computertastaturen durch Personen, die des trainierten Tastschreibens mittels Zehnfingersystem nicht mächtig sind.
    • Die Wendung spielt sowohl auf die kreisende Suchbewegung des Adlers auf der Suche nach seiner Beute an (d. h. mit einem Finger über der Tastatur kreisen, zielen und zustoßen, englisch spricht man von hunt and peck typing ‚jagen und zuschlagen‘) als auch auf die Schreibmaschinenfirma Adler (später mit Triumph fusioniert zu Triumph-Adler), die seit 1898 Schreibmaschinen produzierte. Sie war besonders bekannt für ihre mechanischen Schreibmaschinen mit Stoßstangen-Typenträgern, die technisch bedingt zwar als Reiseschreibmaschinen beliebt waren, deren unterschiedlicher Anschlag der Typen aber die Anwendung des im Entstehen begriffenen Zehnfingersystems erschwerte.
    • Die Redewendung wird je nach „Übungsgrad“ oft auch ergänzend benannt als
      • Einfinger-Adlersuchsystem
      • Zweifinger-Adlersuchsystem usw.
    • Andere bildhafte despektierliche Bezeichnungen sind etwa Partisanenmethode („stündlich ist mit einem Anschlag zu rechnen“), Terrorsystem („jede Minute ein Anschlag“) oder Kolumbus-Methode („jeden Buchstaben neu entdecken“).
  • Affenliebe
    • Affenliebe ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine „übertriebene“ Liebe, häufig von Eltern zu ihren Kindern.
    • Das Wort und die Redewendung wurden zumindest schon im 18. Jahrhundert verwendet, um eine übertrieben zärtliche und liebevolle Erziehung zu kennzeichnen, die in der damals vorherrschenden Meinung als unvernünftig galt. Die angeblich unangemessen zärtliche Haltung von Affenmüttern ihren Jungen gegenüber, die diese nahezu erdrücken und ablecken, wurde zum Sinnbild dieser Erziehungsweise.
    • „eine durch Übertreibung schädliche Liebe zu Kindern, da die Äffin ihr Junges aus Liebe zuweilen so herzen soll, daß es erstickt.“
    • „eine blinde, unvernünftige Liebe, besonders der Ältern gegen ihre Kinder, dergleichen die Affen gegen ihre Jungen haben, welche sie oft aus allzu großer Zärtlichkeit zu erdrücken pflegen“
    • „blinde Zärtlichkeit der Eltern gegen ihre Kinder, welche deren Fehler übersieht, ableugnet und ihnen schadet.“
    • Sonstige Bedeutung: Teilweise wird Affenliebe auch mit der Wendung „an jemandem einen Affen gefressen haben“ umschrieben, laut der Dudenredaktion bezieht sie sich „vermutlich auf die Vorstellung von einem kleinen Kobold, der wie ein ausgelassenes Äffchen im Kopf eines Menschen herumspukt, wenn dieser z. B. Alkohol getrunken oder sich rettungslos verliebt hat. Auch die Beobachtung, dass eine Affenmutter ihr Junges vor Zärtlichkeit fast erdrückt und geradezu aufzufressen scheint, kann dieser Wendung zugrunde liegen.“ Umgangssprachlich bedeutet „einen Affen [sitzen] haben“ einen Rausch haben, betrunken sein. In der Drogenszene spricht man von einem Affen, wenn etwa nach Heroinkonsum Entzugserscheinungen („turkey“) auftreten, davon wurde etwa „einen Affen schieben“ abgeleitet.
  • Alle Wege führen nach Rom
    • Alle Wege führen nach Rom ist eine traditionelle Redewendung, die im Deutschen seit etwa 1700 geläufig ist. Es bezieht sich auf Rom als Mittelpunkt des alten Römischen Reiches bzw. auf Rom als Sitz des Vatikans und der katholischen Kirche. Die Bedeutung ist nicht genau festgelegt. In der Regel wird das Sprichwort allgemein verstanden im Sinne von „alle Möglichkeiten führen zum Ziel“.
    • Umgangssprachlich wird das Sprichwort auch in der Variante Viele Wege führen nach Rom verwendet.
    • Herkunft: Zwar war Rom in antiker Zeit das politische Zentrum im Mittelmeerraum und war über viele Verkehrswege aus allen Richtungen zu erreichen, jedoch wurde zunächst Athen als Reiseziel herangezogen, wenn es darum ging, darzustellen, auf wie viele Arten man an einen Ort gelangen konnte.
    • Grundlage für die spätere Übertragung von Athen auf Rom könnte das Milliarium Aureum gewesen sein, das mit dem Sprichwort Alle Wege führen nach Rom in Verbindung gebracht wird: Auf diesem Goldenen Meilenstein, einer vergoldeten Bronze-Säule, die Kaiser Augustus im Jahre 20 vor Christus auf dem Forum Romanum in Rom aufstellen ließ, waren die Namen aller Hauptstädte der Provinzen des Römischen Reiches mit ihrer jeweiligen Entfernung von Rom zu lesen.


  • Alter Schwede
    • Alter Schwede ist ein Ausdruck aus der Umgangssprache, ein sogenannter „Schnack“ aus dem Niederdeutschen.
    • Ohne sich auf eine konkrete Person zu beziehen, benutzt man „Alter Schwede“ als Ausdruck des Erstaunens. Ein bedeutungsähnlicher Ausdruck wäre beispielsweise „Donnerlittchen“.
    • Bezogen auf eine konkrete Person drückt „Alter Schwede“ eine nicht ganz ernst gemeinte Empörung aus, vergleichbar mit „mein lieber Schwan“ oder „Freundchen“.
    • Die Redewendung „Alter Schwede“ wird auch unter Freunden im Sinne von „Kumpel“ oder „Kamerad“ gebraucht: „Na, Du alter Schwede!“.
    • herkunft: Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges ließ Friedrich Wilhelm bewährte und erfahrene schwedische Soldaten für sein Heer als Ausbilder anwerben. Weil sie sich besonders gut auf den Drill verstanden, wurden sie meist als Unteroffiziere eingesetzt. In der Soldatensprache wurden diese Korporale dann kurzweg „die alten Schweden“ genannt.


  • Alter Zopf
    • Der Ausdruck alter Zopf bezeichnet umgangssprachlich abwertend eine altbekannte, aber veraltete und nicht mehr geläufige Mode, Verhaltensweise, Idee oder Vorschrift. Die Redewendung alte Zöpfe abschneiden bezieht sich ebenfalls auf die Abkehr von veralteten Einrichtungen und Ideen.
    • Die Wendung geht zurück auf den im 18. Jahrhundert vorgeschriebenen gebräuchlichen preußischen Soldatenzopf. Dieser galt nach der französischen Revolution als Symbol für Rückständigkeit. Auf dem Wartburgfest wurde bei einer symbolischen Verbrennung unter anderem ein Militärzopf als Symbol des Überlebten den Flammen übergeben. 1969 lautete der Wahlkampfslogan der FDP: „Wir schaffen die alten Zöpfe ab.“[1]
    • In China war unter der mandschurischen Qing-Dynastie die Zopffrisur allgemein verbindlich. Nach der Revolution von 1911 wurden hier allenthalben die Zöpfe abgeschnitten.


  • Amtsschimmel
    • Amtsschimmel ist ein kritischer Ausdruck für ein Übermaß an Bürokratie. Das Wort ist in redensartlicher Verwendung seit dem 19. Jahrhundert bezeugt.
    • Mögliche Herkunft: Woher das Wort stammt, ist strittig. Folgende drei Herleitungen des Begriffs werden genannt:
    • Herleitung von Simile, einem in der österreichischen Monarchie gebräuchlichen Musterentscheid (von lat. similis ‚ähnlich‘). Mit Hilfe dieses Standard-Vordrucks ließen sich ähnlich lautende Anliegen schematisch und zügiger erledigen; Beamte, die nur nach Muster vorgingen, wurden als „Similereiter“ bezeichnet.
    • Aus dem schweizerischen Sprachgebrauch: „auf dem obrigkeitlichen Schimmel herumreiten“ – im 19. Jahrhundert wurden amtliche Akten in der Schweiz von berittenen Amtsboten zugestellt.
    • Bezeichnung für den Schimmelüberzug auf alten Aktendeckeln, beziehungsweise für den Staub auf alten Akten, der wie Schimmel aussieht.
    • Für den Schimmel auf den Akten als Benennungsmotiv ist offenbar noch nie ein Beleg bekannt geworden.
    • Im 20. Jahrhundert wurde der Begriff „Amtsschimmel“ in den Redensarten „den Amtsschimmel reiten“ (in der Bedeutung 'sich bürokratisch verhalten') und „der Amtsschimmel wiehert (trabt, braucht wieder Futter)“ (in der Bedeutung 'es herrscht die Bürokratie') verwendet.


  • Armer Schlucker
    • Die Redewendung Armer Schlucker geht möglicherweise auf die Bedeutung von Schlucker im 15./16. Jahrhundert im Sinne vom Schlemmer zurück: Wenn er nichts mehr zu schlemmen hat, ist er arm dran.
      • In Österreich wird dieses Wortspiel auf den Allander Waldamts Baumeister Philipp Schlucker (1748–1820) zurückgeführt. Dieser baute – nach einer öffentlichen Ausschreibung – in der Regierungszeit von Kaiser Joseph II. von 1782 bis 1787 die etwa 22 Kilometer lange Mauer um den Lainzer Tiergarten zu einem Sechstel des Preises der Konkurrenz aus der Stadt Wien. Die Wiener Bevölkerung, beeinflusst durch die unterlegene Konkurrenz, befürchtete aufgrund dieses angeblichen Dumpingpreises, dass er bankrottgehen würde. Man sprach daher vom Armen Schlucker. Er stellte aber die Mauer nach fünf Jahren Bauzeit ordnungsgemäß fertig. Das Kaiserhaus soll so zufrieden gewesen sein, dass man ihm den Titel „Waldamts Baumeister“ verlieh.
    • Eine Sage erzählt, dass der Baumeister Schlucker vielleicht auch aus Sparsamkeit einige Eingänge in den Tiergarten zu bauen vergaß. Dies führte zu einer hohen Strafe seitens des Bauherrn (Kaisers), welche dazu führte, dass Schlucker die Eingänge nachfertigen lassen musste und dadurch in den Ruin getrieben wurde.


  • Arschkarte
    • Der Begriff Arschkarte findet Anwendung in den saloppen Redewendungen „die Arschkarte ziehen“, „die Arschkarte zeigen“ oder „die Arschkarte haben“ im Sinne von „Pech haben“, „ein Missgeschick erleben“ (ähnlich der Redewendung „den Schwarzen Peter ziehen“). Damit wird ausgedrückt, dass eine Situation für eine Person besonders ungünstig verläuft oder unangenehme Folgen hat. Der Phraseologismus ist seit Mitte der 1990er Jahre in Gebrauch.
    • Zur Herkunft der Redewendung gibt es nur Vermutungen. So ließe sie sich von der ab 1970 eingeführten Roten Karte beim Fußball ableiten. Um Verwechslungen zu vermeiden, bewahren Fußballschiedsrichter häufig die Gelbe Karte in der Brusttasche, die Rote Karte dagegen in der Gesäßtasche auf. Der Spieler, dem der Schiedsrichter die Rote Karte zeigt, hätte dann „die Arschkarte bekommen“.
    • Damit zusammenhängend gibt es mitunter die unzutreffende Behauptung, die Karten seien deswegen in unterschiedliche Taschen gesteckt worden, weil der Fernsehzuschauer zur Zeit des Schwarz-Weiß-Fernsehens die Farbunterschiede nicht erkennen konnte.
    • Beispiele
      • Wer so viel Unsinn macht, hat bei uns die Arschkarte gezogen.
      • „Ich war es schon gewohnt, wenn Arschkarten verteilt wurden, eine davon zu erhalten.“
      • die Arschkarte haben, die Arschkarte ziehen
  • Auf dem Holzweg sein
    • Die metaphorische Redewendung „Auf dem Holzweg sein“ beschreibt ein nicht zielführendes Vorgehen und impliziert die Aufforderung, den Irrweg zu verlassen. Geschichtlich belegt sind vorgeschichtliche Bohlenwege aus hölzernen Bohlen und Schwellen, die über sumpfige Flächen führten, allerdings auch oft auf Geestinseln endeten und somit Sackgassen waren.


  • Auf den Nägeln brennen
    • Auf den Nägeln brennen (auch: unter den Nägeln brennen, ältere Formen: auf den Nagel , auf die Nägel, in die Nägel brennen) ist eine Redewendung der deutschen Sprache mit der Bedeutung „sehr dringlich sein“. Beispiel: „Die Sache brennt mir auf/unter den Nägeln“.
    • Im 18. Jh.: Inhaltlich wird sie verwendet mit Bezug auf militärische, politische, finanzielle, gesundheitliche und sonstige Notlagen, hierbei speziell im geistlichen Bereich
    • In der Literatur des 19. Jahrhunderts erscheint die sprichwörtliche Form des 16./17. Jahrhunderts mit ausdrücklich brennender „Kerze“ vorwiegend noch in Sprichwortsammlungen als Übernahme aus den älteren Vorgängern, mündlich scheint sie dagegen noch weitergelebt zu haben. Von Josua Eiselein wurde sie 1840 in der Form „Das Kerzlein ist mir bis auf den Nagel abgebrannt“ als im ‚Volksmund‘ noch lebendig angeführt
    • Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts verfestigt die Redewendung sich in der heute geläufigen Form, bei der vorwiegend die unpersönliche Formulierung „es brennt“ verwendet oder als grammatisches Subjekt ohne metaphorische Beschreibung die ‚brennende‘ Sache (eine Angelegenheit, ein Problem, ein Thema, eine Frage, u.s.w.) direkt beim Namen genannt wird und hauptsächlich noch die Pluralformen „auf den Nägeln“ und „unter den Nägeln“ miteinander konkurrieren.
    • Während sie in älterer Zeit auch und besonders der Umschreibung einer äußeren oder materiellen Bedrängnis – militärische oder politische Gefahr, das Endstadium einer Krankheit, finanzielle Not (nahezu „abgebrannt sein“) − gedient hatte, hat sich die Bedeutung in jüngerer Zeit der von „auf der Seele brennen“ angenähert und damit eher auf den inneren Drang fokussiert.


  • Aus dem Schneider sein
    • Die Redensart Aus dem Schneider sein bedeutet ursprünglich, „über dreißig Jahre alt sein“ im Sinn von „nicht mehr ganz jung sein“, aber auch „von finanziellen oder anderen Sorgen und Schwierigkeiten befreit sein.“
    • Die Redensart ist von Kartenspielen hergeleitet, zum Beispiel Schafkopf und Skat, wo diejenigen „Schneider werden“, die 30 oder weniger als dreißig Augen (Punkte), das heißt, weniger als die Hälfte der zum Gewinn nötigen Summe erreichen. (Umgekehrt ist man mit mehr als 30 „Schneider frei“.) Der Ausdruck geht ebenfalls auf einen alten Studentenbrauch zurück. In dem studentischen Bierspiel Lustig, meine Sieben wurde auf dem Tisch vor dem Platz desjenigen, der unter dreißig blieb, eine Schere gemalt. Der Betroffene musste zur Strafe die doppelte Menge Bier trinken.
    • Früher spottete man, ein Schneider wiege nicht mehr als 30 Lot und spielte damit auf den unzureichenden Verdienst und die dadurch bedingte sozial schlechte Stellung der in diesem Handwerk Arbeitenden an. Hierin ist der Ursprung für die Analogie dreißig Punkte = dreißig Lot = Schneider zu sehen.
    • Die Wendung „Schneider sein“ bedeutet allgemein, in einer (ökonomischen) Zwangslage stecken oder auch leer ausgehen. „Aus dem Schneider sein“ bedeutet so viel wie „aus dem roten Bereich (heraus) sein“.


  • Aus der Rolle fallen
    • Aus der Rolle fallen ist eine Redewendung, die vom Theater stammt. Sie wird für ein plötzliches unerwartetes Verhalten gebraucht, das oft einem Disziplinverlust gleichkommt. Entweder ist ein Darsteller, der aus der Rolle fällt, überfordert mit den „Rollenerwartungen“ (etwa wenn er seinen Text vergessen hat), oder er empfindet diese Erwartungen als eine Zumutung, aus der er ausbrechen will.
    • Die Theaterrolle und die soziale Rolle werden dabei oft parallel gesetzt. Der Soziologe Erving Goffman hat dies als soziales Verhalten untersucht: Ein Schauspieler oder Lehrer kann aus der Rolle fallen, wenn er vom Publikum oder von den Schülern gestört wird. Frauen „fallen aus der Rolle“, wenn sie einen Beruf ergreifen, der als männlich angesehen wird (Emanzipation) und umgekehrt. Manche Menschen „fallen aus der Rolle“, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.
    • Das Aus-der-Rolle-Fallen ist in vielen szenischen Zusammenhängen beabsichtigt und kontrolliert wie das Beiseitesprechen im populären Theater oder das „Epische Theater“ mit Verfremdungseffekten von Bertolt Brecht, in dem der Schauspieler grundsätzlich neben der Rolle stehen soll.


  • Bahnhof verstehen
    • Die Redewendung immer Bahnhof verstehen oder nur Bahnhof verstehen bedeutet, nichts zu verstehen oder nichts verstehen zu wollen.
    • Der Ursprung der Wendung, die in den 1920er Jahren vor allem in Berlin modisch war, ist unklar. Der Duden mutmaßt, „dass jemand, der den Bahnhof als Ausgangspunkt einer Reise im Sinn hat, an nichts anderes mehr denken kann und nicht aufmerksam zuhört.“
    • Anderen Wörterbüchern zufolge soll die Entstehung in die Zeit des Ersten Weltkriegs fallen. Für die kriegsmüden Soldaten sei der Bahnhof zum Symbol des Heimaturlaubs geworden.
    • Auch: ich verstehe nur Spanisch
    • Auch: Sprech ich Chinesisch? Oder warum verstehst du mich nicht?


I-Tüpfelchen
Ich weiß, dass ich nichts weiß
Im Prinzip ja
In China ist ein Sack Reis umgefallen
innerer Reichsparteitag
der innere Schweinehund
ins Gras beißen
Insel der Seligen
Kabinettstück
Kaffeesachse
Kaiserwetter
...
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